Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

Beiträge mit Schlagwort “Fotoblog

Für 5 Minuten

Toiletten werden unterschätzt. Ein Muss, kein Wollen. Maximal 5 Minuten, alles andere wird kritisch. Draußen warten die anderen. Nicht länger als nötig. Ein Blick in den Spiegel. Aber dennoch ein kurzer Moment der Stille. Und weiter geht’s…

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Galerie

Abfahrt Poppelsdorf


PABUCA Outtakes: Windows

PABUCA: Die Seele deiner Stadt mit drei Bildern pro Thema: Ein Fotoaktion für Fotografen, die ihre Stadt entdecken wollen. Start heute mit „Windows“. Gar nicht so einfach, die „richtige“ Auwahl zu treffen. Deshalb hier paar Outtakes… Wer neugierig geworden ist, was dahintersteckt und nach meinen ganzen PR-Aktivitäten hier noch nicht darauf aufmerksam geworden ist, hier entlang. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Bonner Bäume

Manchmal sieht man den Baum vor lauter Wald nicht. Oder weil er nur da steht, wo ihn gerade niemand sehen will. Das muss sich ändern:


Nüchtern betrachtet

Nüchtern betrachtet sind ein Büro oder eine Werkshalle Funktionsgebäude. Sie sollen möglichst effizient Menschen und Maschinen beherbergen und vernetzen. Meistens strahlen sie genau diese Sachlichkeit aus, manchmal nur blitzt etwas ungewöhnlich Lebendiges auf, in Form oder Beiwerk. Nur Gebäude wie der Post Tower verlieren selbst bei Regen nicht das, wofür sie extra hochgetunt wurden. Sie bewahren im wahrsten Sinne des Wortes ihre Fassade. (Klick auf Mosaik für Großansicht)

 

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Orte im Standby

In den Momenten, wenn Orte ihrer Bestimmung entrissen sind, sozusagen im Bereitschaftsmodus verharren, bis sie wieder aufgeweckt werden, wirken sie auch als eigenständige Orte. Ihre Accessoires und Einrichtungen bieten sich an und sind das Einzige, was auf ihren Zweck hinweist. Sie rücken so in den Mittelpunkt. Werden sie aber wieder genutzt, sind sie nur noch Kulisse. Dann bestimmt die Situation das Geschehen:

In der Laube werden Stühle gerückt; Autos rangieren in der Tiefgarage; Jäger lauern im Hochstand; Fußbälle knallen an den Pfosten; Schulkinder schließen ihre Fahrräder ab; Kinder üben auf dem Schulfhof; Angehörige sorgen sich um ihre Verstorbenen. Und die Orte verrichten dabei nur noch treu ihren Dienst. Aus der Serie „Fokus Hardtberg“ (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Ecken

Aus der Serie „Fokus Hardtberg„:

Ecken haben keine eigene Rolle im rauhen Leben draußen auf der Straße. Irgendwo hört etwas auf und geht dann im rechten Winkel weiter. Dazwischen ist eine Ecke. Wenn es gut läuft. Manchmal fängt auch was neues an. Dann gehören sie weder zum einen noch zum anderen. Wenn man sie aber mal zusammen lässt, dürfen sie zeigen wie unterschiedlich sie sind. Manche offenbaren sich in all ihren Facetten, manche juckt das gar nicht und sind, was sie immer sind: Einfach da. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Fenster

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

In manche Fenster soll man schauen, in manche nicht, dafür aber raus. Und manche Fenster machen, was sie wollen, indem sie etwas spiegeln, was gar nicht für sie vorgesehen war. Aber Fenster sind bei aller Durchlässigkeit meistens Grenzen zwischen zwei Szenen, die nicht füreinander bestimmt sind. Meistens mit dem Sinn einer Blickrichtung. Aber manchmal verbindet das Glas auch beide Welten durch Reflexion oder das Vorgaukeln seiner Nichtexistenz.


Farbenfroh: Ein Monat Fokus Bonn

Paleicas Aktion „Magic Monday“ mit dem Motto „Farbenfroh“ ist mir ein willkommener Anlass, das einmonatige Bestehen dieses Blogs zu feiern (Start, 21. September, Prost!) und mit dem Blick auf die Rolle von Farben mal die letzten Themen Revue passieren zu lassen. Denn meine letzten Aktionen waren alles andere als farbenfroh, sondern ziemlich farblos (z.B. die Serie „Fokus Hardtberg“). Eigentlich!

Farben setze ich momentan sowohl bei der Aufnahme wie in der Nachbearbeitung sehr dosiert ein, wobei allerdings auch ein „schmutziges bräunlich“ eine Farbe ist. Froh natürlich nicht. Eher versuche ich hiermit den Blick zu lenken und eine Stimmung zu fassen, vielleicht einen Überraschungs- oder Verwirrungsmoment zu schaffen, was mal mehr oder weniger gelingt. Hier hatte ich die Einsamkeit der Farbe in einer recht trostlosen Umgebung im Sinn. Ob als „Hoffnungsschimmer“ oder „vergeblichen Kampf“, überlasse ich dem Betrachter:

16:15 Hinter dem Bushof

16:15 Hinter dem Bushof

Dosierter Einsatz von Farbe…und schon widerspreche ich mir selbst, denn die nächste Serie ist ohne Zweifel ohne Farbspektakel nichts wert.

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Oedekoven, 15 Uhr, Sonntag

Okay, ich gebe es zu. Es war nasskalt, und auch sonst weniger los als wochentags, Sonntag nachmittag um drei auf Nebenstrecken- und straßen in Alfter-Oedekoven. Der Vorort liegt direkt quasi „hinter OBI“, ist auch sonst kein Fleckchen, das viel Gründe bietet für einen Ausflug. In einer Pause während eines Badmintonturniers meines Sohnes wagte ich trotzdem einen Spaziergang, oder nennen wie es eher „Irrlauf“. Und so sind die Bilder nun mal so, wie sie die Stimmung war. (Klick auf Galerie für Großansicht)


Hardtberg: Automobile

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

Autos sind nützlich, Auto sind Status, Autos sind Verkehr. Aber Autos wirken im Zusammenspiel mit ihrer Umgebung sehr unterschiedlich. Bedrohlich, bizzar, amüsant, ästhetisch. Deshalb stehen bei dieser Serie auch nicht die Automobile im Vordergrund, sondern wie sie sich in die Szene einfügen. So, wie man sie täglich ums sich hat. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Sichtweisen

Auf Basis der Aktion „Magic Monday“ von Paleica rückt das Thema „kreativ“ in den Vordergrund. Ein schwieriges Thema, denn eigentlich habe ich den Anspruch an die meisten meiner Aufnahmen, „kreativ“ zu wirken, mal mehr oder weniger erfolgreich.

Sieht man das Wort im engen Kontext, im Sinne von „Gestalten, Arrangieren“, dann wäre diese Serie für eine Ausstellung in Russland wohl meine bis dato kreativste und aufwändigste.

Ich sehe in Kreativität jedoch darüber hinaus den Versuch, Dinge aus anderen Blickwinkel zu sehen, andere Sichtweisen einzunehmen und so entweder den Charakter noch mehr zu unterstreichen oder den Dingen eine ganz neue „Funktion“ zu geben. Deshalb habe ich aus der Serie „Fokus Hardtberg“ extra für diese Aktion die Bilder ausgewählt, bei denen ich besonders ungewöhnliche Sichtweisen eingenommen habe. Immer im Fokus, das Gewöhnliche zu kitzeln. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Good morning, Kottenforst

8:00 Uhr, Kottenforst. So unaufgeregt wie jeden Tag, doch selbst seine Rodeflächen lassen mich  kurz absteigen.  (Klick auf das Bild für größere Ansicht)

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst


Hardtberg: Verlassen

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

Verwaist, vergessen, verlassen. Ob zeitweise oder länger: Orte, die zurückgezogen ihr Dasein fristen, erwartungsvoll neuen Zeiten entgegen blicken oder einfach eine Pause machen, faszinieren mich. Es gibt so viel zu entdecken, was in ihnen schlummert, wenn sie gerade mal nicht „nützlich“ sind. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Beethoven Variationen

Neue Bilder von der Klangwelle Bonn. Diesmal im Fokus: Beethovens Hintern. Ganz ohne Ton, aber den hört man live ja auch kaum. Zwei Anwohner fühlen sich gestört… Da hat ihnen der Vermieter / Verkäufer aber einen bösen Streich gespielt, als er ihnen „Ruhige Lage, mit guter Verkehrsanbindung“ versprach. Am Bonner Münsterplatz. Wie soll man das denn ahnen. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Institutionen

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

Schulen, Kirchen, Ämter, Krankenhäuser: Täglich wirken sie wie Magneten. Ziehen ihr Publikum an oder stoßen es ab. Begleiten es meist in zeitlich begrenzten Lebensphasen, sind aber kontinuierlich vor Ort. Interessant, wenn man ihnen mal ganz ohne Grund außerplanmäßig begegnet. (Klick auf Galerie für Diashow)


Gefährten in ewiger Ruhe

Wenn Kinder sterben, ist dies nicht nur unsagbar furchtbar, sondern es verfliegt ein Zauber. Um diesen Zauber noch festzuhalten, schmücken Angehörige die Gräber mit Puppen und Spielzeug. Als ob der Geist noch in dieser Welt weiterlebt. Dies ist nicht kitschig, nicht naiv, nicht albern. Dies ist Liebe. Hier auf dem neuen Friedhof in Bonn Lessenich.

(Passend zur Aktion „Magic Monday“ bei Paleica mit dem Thema „ewig“ und das gar nicht so traurig, wie es auf dem ersten Blick aussieht, denn viel schlimmer wäre Vergessen)

Treu Wartende

Treu Wartende

Im Dickicht

Im Dickicht

Tanzen in der Stille

Tanzen in der Stille


Hardtberg: Straßensichten

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

Kulissen, die sonst wie visuelle Leitplanken durch den Alltag Hardtbergs führen, treten aus ihrem Schatten. Triviales wird plötzlich vertraut und zeigt seinen Charakter. (Klick auf Galerie für Großansicht)