Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

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TKSV Muskelspiele

In Bonn Duisdorf ist der TKSV aktiv, der Turn- und Kraftsportverien mit der Hauptabteilung Ringen. Er war letzte Saison sogar in der Bundesliga dabei. Da Ringen aber oft als kraftsprotzendes Rumgeschiebe verpönt wird, wo Männer in unvorteilhaften Stretchanzügen gegenseitig ihren Schweiß austauschen, ist es schwierig so public zu werden, dass Sponsoren sich dafür begeistern. Und so ist auch die Bundesliga ein finanzielles Abenteuer, aus dem sich der Verein vor einem Jahr freiwillig in die vierte Liga verabschiedet hat (und prompt wieder klar führend auf dem ersten Platz steht).

Ich muss jedoch eine Lanze für diesen fairen, athletischen und technisch anspruchvollen Sport brechen, wo auch die Stimmung in der Halle nicht zu kurz kommt. Zum Mitfiebern und hingucken. Vorurteile ausgeräumt!

Hier ein erster Eindruck von vielen Bildern, die ich am Samstag machen konnte. Spannend (und fotografisch sehr anspruchvoll bei schwer einzuschätzenden Bewegungen, Wendungen und Lichtverhältnissen).

TKSV (1 von 1)


Bonn Triathlon 2014 (II)

Nach der ersten Disziplin in Teil I hier der zweit und vor allem dritte Teil der Tortour. To be continued…

 


Bonn Triathlon 2014 (I)

Es ist eines DER sportlichen Events in Bonn. Der Bonn Triathlon. Aber was bin ich glücklich, dass ich mich bei 30 Grad auf die langsame Bewegung des Auslöser Drückens und das anschließende Kölsch konzentrieren konnte. Hochachtung vor der Leistung jeden Teilnehmers. Hier Teil eins mit dem Start von zwei Rheinfähren für 3,8 km Schwimmen im Rhein. To be continued…

 


Nichts als ein bisschen II

Das, was der Nebel nicht verschlingt, offenbart er umso mehr.

Rodefläche

Weide


PABUCA Outtakes: Traffic

Diesmal ein Sammelsurium von unterschiedlichem Verkehr in Bonn, während ich bei PABUCA den Rhein als Ausgangspunkt jeden Verkehrs in Bonn gewählt habe. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Carglass Bonn

Autoscheiben haben so etwas Unkonsequentes. Einerseits Fenster zur Trennung von privatem Raum, andererseits offen für jeden Blick. (zum Thema „ähnlich“ bei Paleicas Magic Monday)


Derletal, das Aschenputtel

Der kleine Park im Derletal in Bonn Duisdorf zwischen Konrad-Adenauer-Damm, Medinghoven und Kottenforst hat nichts: Keine tolle Aussicht, keine idyllischen Springbrunnen, keine modernen Spielplätze, gepflegten Rasenflächen oder gar lebhaften Biergärten.

Dafür ein paar veralgte Tümpel hinter einer alten Kleingartenanlage inmitten verwilderter Bäume und sporadisch gemähter Wiesen, paar Bänke, ein geschlossenes Schützenhaus und im Sommer den eigenartigen Mix zwischen Freibad-Krakelen und entferntem Autorauschen.

Und das hat seinen eigenen Charme für betörende Stunden mit einer kleinen Picknickdecke, einer Frisbee-Scheibe und einer Flasche Bier. Wie ich mir einen Nachmittag mit Aschenputtel eben so vorstelle.


Fading away, 2013

Ist es schön, wenn etwas verblasst (wie das Thema bei Paleicas Magic Monday)? Wenn sich etwas ganz leise entfernt, seine Frische verliert, abblättert und langsam Zeugnis des Vergangenen wird? Ohne Kontur, ohne Kontrast? Nein, vielleicht nicht schön, aber gut so. Es schafft Platz für Neues. Neue Farben, neue Profile, neue Taten. Also good bye 2013. Welcome 2014.

Ich wünsche allen ein spannendes Jahrb 2014!


Hardtberg: Baustellen

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“: Lärm, Naturvernichtung, Rendite. Oder Aufbruch, Ästethik, Raum. Baustellen -irgendwo heimatlos zwischen alt und neu- strahlen etwas Zwiespältiges aus. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Leitlinien

Täglich zeigen sie uns, wo es lang geht, stellen Regeln auf, warnen, verbieten, unterstützen. Es gibt in der Stadt keinen Ort, wo sie nicht stoisch ihre Funktion runterbeten, nonstop. Mal allen, mal einigen, mal keinen. So wie sie es gelernt haben.

Aber entlässt man sie aus ihrem Job, dürfen sie ihre ganz eigenen Botschaften vermitteln. Ob ästetisch, philosophisch, provokativ oder ganz und gar rätselhaft. Markierungen. (Klick auf Mosaik für Großansicht)

VorbeifahrtLinien

 


Der Wald ist nicht grün

In schwarz-weiß wird Wald um eine wesentliche Eigenschaft gekappt. Grün. Dadurch dürfen sich ganz andere Eigenschaften nach vorne spielen: Licht, Struktur, Einzigartigkeit der Formen.

  • Neue Ebenen werden geschaffen, abhängig von Licht und Luft. Keine Farbe, die diese Ebenen wieder verwischt.
  • Verschiedene Muster treffen aufeinander und vereinigen sich.
  • Linienstrukturen werden durch Licht aufgebrochen und geben der Szene eine zeitlich limitierte Einzigartigkeit.
  • Die Umgebung tritt  in den Hintergrund, besondere Momente zeigen sich im Kleinen stechend klar.

Und gerade wegen des Farbentzuges wirken manche Szenen erst hell und freundlich, obwohl schwarz-weiß oft zu viel Nüchternheit unterstellt wird. Zuviel Farbe verklärt manchmal den Blick für das Licht.  (Hell und freundlich:  Thema bei Paleicas Magic Monday)


Nüchtern betrachtet

Nüchtern betrachtet sind ein Büro oder eine Werkshalle Funktionsgebäude. Sie sollen möglichst effizient Menschen und Maschinen beherbergen und vernetzen. Meistens strahlen sie genau diese Sachlichkeit aus, manchmal nur blitzt etwas ungewöhnlich Lebendiges auf, in Form oder Beiwerk. Nur Gebäude wie der Post Tower verlieren selbst bei Regen nicht das, wofür sie extra hochgetunt wurden. Sie bewahren im wahrsten Sinne des Wortes ihre Fassade. (Klick auf Mosaik für Großansicht)

 

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Aufbäumen des Verborgenen

November. Zeit für Tristesse. Zeit für Barrikaden. Zeit für das Aufbäumen des Verborgenen. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Südbrücke, 8:00, nicht absteigen

Südbrücke Bonn: Laut, kalt, diesig, eng. Bremsen, auf dem Sattel bleiben, ein Bein auf dem Boden. Handschuhe aus, Griff in die Tasche, Kamera heben, warten, weiterfahren. Ein Standpunkt, eine Richtung, fünf Bilder (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Einzeln

„Einzeln“ ist für mich nicht „Viele“ oder nicht „In der Menge“. Man kann auch sagen „isoliert“, zumindest fotografisch. Dinge, die aus dem Kontext gerissen ganz anders wirken als dort, wo sie sonst anzutreffen sind. Auf vollen Parkplätzen, gemeinsamen Weiden, um Tische gruppiert. Das macht sie dann so überraschend bis irritierend. Das Thema des Magic Monday von Paleica habe ich als Anlass genommen, Bilder aus der Serie „Fokus Hardtberg“ neu zu kombinieren. Auch schon vorgestellte Bilder bekommen als Serie eine ganz neuen Aspekt. Einzelnes zusammen, paradox. (Klick auf Mosaik für Großansicht)

 


Grauer Rhein

Der Rhein. Lebensader, Wasserbiotop, Wirtschaftsstraße, Freizeitpromenade, Naturidylle. Der Rhein hat viele Gesichter. Und etwas rundergedimmt und farblos (Diesmal auch Thema bei Paleicas Magic Monday) erschließt man vielleicht ein bisschen das, was er wirklich ist: Ein Fluss. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Oedekoven, 15 Uhr, Sonntag

Okay, ich gebe es zu. Es war nasskalt, und auch sonst weniger los als wochentags, Sonntag nachmittag um drei auf Nebenstrecken- und straßen in Alfter-Oedekoven. Der Vorort liegt direkt quasi „hinter OBI“, ist auch sonst kein Fleckchen, das viel Gründe bietet für einen Ausflug. In einer Pause während eines Badmintonturniers meines Sohnes wagte ich trotzdem einen Spaziergang, oder nennen wie es eher „Irrlauf“. Und so sind die Bilder nun mal so, wie sie die Stimmung war. (Klick auf Galerie für Großansicht)


Hardtberg: Straßensichten

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

Kulissen, die sonst wie visuelle Leitplanken durch den Alltag Hardtbergs führen, treten aus ihrem Schatten. Triviales wird plötzlich vertraut und zeigt seinen Charakter. (Klick auf Galerie für Großansicht)