Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

Beiträge mit Schlagwort “Bilder

Leitlinien

Täglich zeigen sie uns, wo es lang geht, stellen Regeln auf, warnen, verbieten, unterstützen. Es gibt in der Stadt keinen Ort, wo sie nicht stoisch ihre Funktion runterbeten, nonstop. Mal allen, mal einigen, mal keinen. So wie sie es gelernt haben.

Aber entlässt man sie aus ihrem Job, dürfen sie ihre ganz eigenen Botschaften vermitteln. Ob ästetisch, philosophisch, provokativ oder ganz und gar rätselhaft. Markierungen. (Klick auf Mosaik für Großansicht)

VorbeifahrtLinien

 

Advertisements

Sweet home

Wohnhäuser und Wohnungen. Kulisse rechts und links der Straße. Allgemein gesehen wertlos für die meisten außer Schatten zu spenden. Und doch für die selben Menschen Hafen der Energie. Aber nur persönlich gesehen. Nach außen dringt nur ein dumpfes Flüstern.


Hardtberg: Menschen

Eigentlich eine Kategorie, die es in der Serie „Fokus Hardtberg“ gar nicht gibt. Das liegt erstens am Konzept, das sich ganz bewusst auf unscheinbare, alltägliche Ecken fokussiert, um sie “ aus sich rauszulocken“. Menschen geben der Situation sofort etwas Einmaliges. Nur wenn Menschen Beiwerk meines Motivs sind, habe ich sie in die Serie aufgenommen.

Stein

Zweitens verdirbt mir das (deutsche) Persönlichkeitsrecht nach §§ 22 und 23 KUG den Spaß, da Personen nicht identifizierbar sein dürfen (hier eine gute Zusammenfassung). Ich halte das Gesetz für durchaus sinnvoll, denn auch ich möchte darüber bestimmen wollen, wo und wie ich irgendwo publiziert -oder schlimmer- verwertet werde. So gehe ich mit dem Thema sehr behutsam um, was aber kreativ sehr einengt. Gerade Gesichter schaffen doch Emotion in Bildern. Personen haben -wenn überhaupt- in meinen Bildern somit nur den Zweck, eine Situation ganz unabhängig vom Individuum zu unterstreichen.

Am Acker

(mehr …)


Nüchtern betrachtet

Nüchtern betrachtet sind ein Büro oder eine Werkshalle Funktionsgebäude. Sie sollen möglichst effizient Menschen und Maschinen beherbergen und vernetzen. Meistens strahlen sie genau diese Sachlichkeit aus, manchmal nur blitzt etwas ungewöhnlich Lebendiges auf, in Form oder Beiwerk. Nur Gebäude wie der Post Tower verlieren selbst bei Regen nicht das, wofür sie extra hochgetunt wurden. Sie bewahren im wahrsten Sinne des Wortes ihre Fassade. (Klick auf Mosaik für Großansicht)

 

(mehr …)


Die Lichtbar: Die Bonn-freie Zone

Die Lichtbar: Der Schwesterblog zu Fokus Bonn

Denn ja, es gibt ein Leben ohne Bonn. Viele Blogger konnten dies schon an eigenem Leib erfahren. Und auch ich fotografiere manchmal so… Sachen. Und die haben nichts, aber überhaupt nichts mit Bonn zu tun. Zum Beispiel ganz woanders. Da musste ich was tun…

>>>Click here for my new blog without Bonn<<<

Click on Links for single Posts >>

(mehr …)


Aufbäumen des Verborgenen

November. Zeit für Tristesse. Zeit für Barrikaden. Zeit für das Aufbäumen des Verborgenen. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Orte im Standby

In den Momenten, wenn Orte ihrer Bestimmung entrissen sind, sozusagen im Bereitschaftsmodus verharren, bis sie wieder aufgeweckt werden, wirken sie auch als eigenständige Orte. Ihre Accessoires und Einrichtungen bieten sich an und sind das Einzige, was auf ihren Zweck hinweist. Sie rücken so in den Mittelpunkt. Werden sie aber wieder genutzt, sind sie nur noch Kulisse. Dann bestimmt die Situation das Geschehen:

In der Laube werden Stühle gerückt; Autos rangieren in der Tiefgarage; Jäger lauern im Hochstand; Fußbälle knallen an den Pfosten; Schulkinder schließen ihre Fahrräder ab; Kinder üben auf dem Schulfhof; Angehörige sorgen sich um ihre Verstorbenen. Und die Orte verrichten dabei nur noch treu ihren Dienst. Aus der Serie „Fokus Hardtberg“ (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Einzeln

„Einzeln“ ist für mich nicht „Viele“ oder nicht „In der Menge“. Man kann auch sagen „isoliert“, zumindest fotografisch. Dinge, die aus dem Kontext gerissen ganz anders wirken als dort, wo sie sonst anzutreffen sind. Auf vollen Parkplätzen, gemeinsamen Weiden, um Tische gruppiert. Das macht sie dann so überraschend bis irritierend. Das Thema des Magic Monday von Paleica habe ich als Anlass genommen, Bilder aus der Serie „Fokus Hardtberg“ neu zu kombinieren. Auch schon vorgestellte Bilder bekommen als Serie eine ganz neuen Aspekt. Einzelnes zusammen, paradox. (Klick auf Mosaik für Großansicht)

 


Hardtberg: Ecken

Aus der Serie „Fokus Hardtberg„:

Ecken haben keine eigene Rolle im rauhen Leben draußen auf der Straße. Irgendwo hört etwas auf und geht dann im rechten Winkel weiter. Dazwischen ist eine Ecke. Wenn es gut läuft. Manchmal fängt auch was neues an. Dann gehören sie weder zum einen noch zum anderen. Wenn man sie aber mal zusammen lässt, dürfen sie zeigen wie unterschiedlich sie sind. Manche offenbaren sich in all ihren Facetten, manche juckt das gar nicht und sind, was sie immer sind: Einfach da. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Grauer Rhein

Der Rhein. Lebensader, Wasserbiotop, Wirtschaftsstraße, Freizeitpromenade, Naturidylle. Der Rhein hat viele Gesichter. Und etwas rundergedimmt und farblos (Diesmal auch Thema bei Paleicas Magic Monday) erschließt man vielleicht ein bisschen das, was er wirklich ist: Ein Fluss. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Pferde im Gegenlicht und völlig ohne

Es gibt bessere Momente: Vor dem Sonnenaufgang an einem verregneten Tag ohne Nebel oder sonstiges romantisches Zubehör. Keine Farben, keine Konturen, keine Schatten. Doch die Pferde auf der Koppel am Annaberger Hof im Bonner Kottenforst, die mir zur Zeit jeden Morgen begegnen, strahlen gerade in dieser diffusen Stimmung solch eine Ruhe aus.

Abends bei Sonnenuntergang dagegen wird’s dann doch etwas verklärt. Dann fehlt nur noch der Cowboy für das Pferd. Dennoch der Versuch, die Tiere ohne viel Posing zu erfassen.

Und schließlich ein Bild mit den Reglern am Anschlag. Ich fand, die Kombination der beiden Pferde, aufmerksam und gleichzeitig gelangweilt, mit den gekreuzten Beinen, wirkte irgendwie bizzar und unwirklich. Ich wollte dies mit dem starken Kontrast und Highkey betonen.


Farbenfroh: Ein Monat Fokus Bonn

Paleicas Aktion „Magic Monday“ mit dem Motto „Farbenfroh“ ist mir ein willkommener Anlass, das einmonatige Bestehen dieses Blogs zu feiern (Start, 21. September, Prost!) und mit dem Blick auf die Rolle von Farben mal die letzten Themen Revue passieren zu lassen. Denn meine letzten Aktionen waren alles andere als farbenfroh, sondern ziemlich farblos (z.B. die Serie „Fokus Hardtberg“). Eigentlich!

Farben setze ich momentan sowohl bei der Aufnahme wie in der Nachbearbeitung sehr dosiert ein, wobei allerdings auch ein „schmutziges bräunlich“ eine Farbe ist. Froh natürlich nicht. Eher versuche ich hiermit den Blick zu lenken und eine Stimmung zu fassen, vielleicht einen Überraschungs- oder Verwirrungsmoment zu schaffen, was mal mehr oder weniger gelingt. Hier hatte ich die Einsamkeit der Farbe in einer recht trostlosen Umgebung im Sinn. Ob als „Hoffnungsschimmer“ oder „vergeblichen Kampf“, überlasse ich dem Betrachter:

16:15 Hinter dem Bushof

16:15 Hinter dem Bushof

Dosierter Einsatz von Farbe…und schon widerspreche ich mir selbst, denn die nächste Serie ist ohne Zweifel ohne Farbspektakel nichts wert.

(mehr …)


10 x 4-7 im Quadrat

Bonn: Start am Hochkreuz, hinter den Ministerien und über die Autobahn in die Rheinaue, dann zum Post-Tower. Von dort mit Bus und U-Bahn zum Münsterplatz, Pause im Irish Pub und zum Busbahnhof. Das alles von vier bis sieben mit der Kamera im Anschlag. (Klick Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Oben

Der „Magic Monday“ bei Paleica gibt diesmal das Thema „Oben“ vor. Auch hier schöpfe ich wieder aus dem Fundus der Serie „Fokus Hardtberg„. Vielen Motiven, die auf den ersten Blick belanglos erscheinen, gibt ein Perspektivwechsel nach oben eine buchstäblich neue Dimension. Linien stürzen, der Raum wird gefüllt, Dynamik gewinnt. So jedenfalls die Theorie. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Oedekoven, 15 Uhr, Sonntag

Okay, ich gebe es zu. Es war nasskalt, und auch sonst weniger los als wochentags, Sonntag nachmittag um drei auf Nebenstrecken- und straßen in Alfter-Oedekoven. Der Vorort liegt direkt quasi „hinter OBI“, ist auch sonst kein Fleckchen, das viel Gründe bietet für einen Ausflug. In einer Pause während eines Badmintonturniers meines Sohnes wagte ich trotzdem einen Spaziergang, oder nennen wie es eher „Irrlauf“. Und so sind die Bilder nun mal so, wie sie die Stimmung war. (Klick auf Galerie für Großansicht)


Tennis im Teich

Na sowas. Es gibt Unterwasser-Boccia oder Unterwasser-Schach. Aber Unterwasser-Tennis? Wenn die Bälle direkt nach dem Aufschlag nach oben poppen? Zumindest paar Ballwechsel müssen es wohl gewesen sein. Es dümpeten nämlich mindestens ein Dutzend Tennisbälle auf dem Anglerteich im Derletal in Duisdorf. Sportfotografie mal anders. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Automobile

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

Autos sind nützlich, Auto sind Status, Autos sind Verkehr. Aber Autos wirken im Zusammenspiel mit ihrer Umgebung sehr unterschiedlich. Bedrohlich, bizzar, amüsant, ästhetisch. Deshalb stehen bei dieser Serie auch nicht die Automobile im Vordergrund, sondern wie sie sich in die Szene einfügen. So, wie man sie täglich ums sich hat. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Sichtweisen

Auf Basis der Aktion „Magic Monday“ von Paleica rückt das Thema „kreativ“ in den Vordergrund. Ein schwieriges Thema, denn eigentlich habe ich den Anspruch an die meisten meiner Aufnahmen, „kreativ“ zu wirken, mal mehr oder weniger erfolgreich.

Sieht man das Wort im engen Kontext, im Sinne von „Gestalten, Arrangieren“, dann wäre diese Serie für eine Ausstellung in Russland wohl meine bis dato kreativste und aufwändigste.

Ich sehe in Kreativität jedoch darüber hinaus den Versuch, Dinge aus anderen Blickwinkel zu sehen, andere Sichtweisen einzunehmen und so entweder den Charakter noch mehr zu unterstreichen oder den Dingen eine ganz neue „Funktion“ zu geben. Deshalb habe ich aus der Serie „Fokus Hardtberg“ extra für diese Aktion die Bilder ausgewählt, bei denen ich besonders ungewöhnliche Sichtweisen eingenommen habe. Immer im Fokus, das Gewöhnliche zu kitzeln. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Good morning, Kottenforst

8:00 Uhr, Kottenforst. So unaufgeregt wie jeden Tag, doch selbst seine Rodeflächen lassen mich  kurz absteigen.  (Klick auf das Bild für größere Ansicht)

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst


Hardtberg: Verlassen

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

Verwaist, vergessen, verlassen. Ob zeitweise oder länger: Orte, die zurückgezogen ihr Dasein fristen, erwartungsvoll neuen Zeiten entgegen blicken oder einfach eine Pause machen, faszinieren mich. Es gibt so viel zu entdecken, was in ihnen schlummert, wenn sie gerade mal nicht „nützlich“ sind. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Beethoven Variationen

Neue Bilder von der Klangwelle Bonn. Diesmal im Fokus: Beethovens Hintern. Ganz ohne Ton, aber den hört man live ja auch kaum. Zwei Anwohner fühlen sich gestört… Da hat ihnen der Vermieter / Verkäufer aber einen bösen Streich gespielt, als er ihnen „Ruhige Lage, mit guter Verkehrsanbindung“ versprach. Am Bonner Münsterplatz. Wie soll man das denn ahnen. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Institutionen

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

Schulen, Kirchen, Ämter, Krankenhäuser: Täglich wirken sie wie Magneten. Ziehen ihr Publikum an oder stoßen es ab. Begleiten es meist in zeitlich begrenzten Lebensphasen, sind aber kontinuierlich vor Ort. Interessant, wenn man ihnen mal ganz ohne Grund außerplanmäßig begegnet. (Klick auf Galerie für Diashow)


Beethoven rocks

Klangwelle 2013: Der Münsterplatz verwandelt sich in ein Farbenmeer aus Lasershow, Wasserfontänen, Feuerspektakel. Musikcollage.. Und mittendrin der alte Beethoven, der sich wundert, was das alles eigentlich soll. (Klick auf Galerie für Diashow)


(mehr …)