Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

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Neue Serie: Kicking (1)

Kicking1 (3 von 4)

Neben meiner üblichen Bonn-Rumstrolcherei brauche ich immer kleine Projekte, die ich verfolge und die mich herausfordern. Nachdem ich beim Bonner Generalanzeiger auf einen Artikel zu Bolzplätzen in Bonn gestoßen bin, möchte ich nach und nach diese Orte besuchen. Eine große Aufgabe, wenn man sich den Stadtplan mal anschaut.

BolzplätzeDiese Plätze versprühen auf mich immer eine Magie, gerade wenn sie ungenutzt sind. Ohne ausgeübten Zweck, weder funktionell noch ästhetisch, aber so wichtig als Option, die jederzeit bereit steht. Aber sind sie ihrer Funktion entrissen, dürfen sie für sich sprechen, ohne als Kulisse reduziert zu werden. Stolze, stille Platzhalter.

Fotografisch wird dies gerade ohne spielende Fußballer im Mittelpunkt eine Herausforderung, denn ein Bolzplatz hat sehr ähnliche Züge: Zwei Tore und eine Rechteck und eine Wiese oder Ascheplatz. Aber gerade die feinen Unterschiede kommen so hervor, die vielleicht auch einiges über ihre Nutzer und ihre Umgebung erzählen. Ich werde mich deshalb auch wieder auf schwarz-weiß reduzieren, um mehr den „Kern zu erforschen“, auch wenn mir sicherlich an einigen Orten paar Informationen und Atmosphäre verloren gehen können.

Hier jetzt der Bolzplatz an der Limpericher Straße, eine unspektakuläre Gegend mit Reihenhäusern am Rande Bonn-Beuels.

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Die Kennedybrücke

Die Kennedybrücke ist eine der drei Rheinbrücken in Bonn. Sie verbindet innerstädtisch die linke mit der rechten Rheinseite (Beuel). Und sie ist…voll. Vor allem, wenn eine der anderen saniert wird. Ein Gang von Osten nach Westen:


Nur so am Rande

Dies hier ist keine Sportfotografie. Sie macht mich fertig. Besonders in der Halle ist sie aufwändig (Stativ), teuer (lichtstarkes Objektiv), eingeschränkt in der Gestaltung (ISO, Zeit, Blende, Brennweite), speicherintensiv (1000 Aufnahmen für paar Bilder) und man muss die Sportart kennen, um den richtigen Moment zu erwischen. Denn ein Schnappschuss in Action ist noch kein gutes Sportbild. Zu wenig Dynamik, unruhiger Hintergrund, falscher Ausschnitt, Sekundenbruchteile zu früh/spät, Fokus verpatzt. Jedenfalls habe ich damit immer zu kämpfen. Also lasse ich es…

So habe ich beim Nachwuchsbadminton-Turnier des 1. BC Beuel (12. Queens Cup) auch nur die Randerscheinungen, Details und die cleane aber auch bunte Hallenathmosphäre im Blick. Was man eben so macht, wenn der Filius seinem Hobby frönt und man zwangsläufig seinen Sonntag danach gestaltet. (Klick auf Mosaik für Großansicht)