Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

Großes Theater

Kleines Fest am Rande

Das Derletalfest. Ein bisschen habe ich mich in dieses kleine Fest verliebt. Nicht nur, dass es in unmittelbarer Nähe ist, sondern die familäre Athmosphäre und der Bezug zu ihren „Machern“ schafft viel Heimatgefühl.

Ich kann mich noch gut erinnern, als wir 2007 nach Bonn zuzogen und mit diesem Fest den Stadtteil Hardtberg einen großen Schritt näher kennenlernen durften. Das gilt sowohl für die Leute aus Nachbarschaft, Duisdorf und Umgebung, die sich hier treffen und feiern, wie auch für Vereine und Gruppen. Insbesondere Duisdorf mit seinem lebendigen und gemischten Sozialleben (vom Weinfest ohne einzigen Weinberg über RingerVerein bis zur Hardtberger Kulturnacht)

Die sich nicht nur mit einem Infostand vorstellen, sondern mit kleinen Attraktionen und viel Einsatz das Fest mit Herz und Hand gestalten. Von Bierständen über Waffeln bis Cocktails. Von Darbietungen (Tanzgruppen)  über Performances (Hundestaffel des THW) bis zu Kinderaktivitäten (Bogenschießen der Pfadfinder). Bis zum Finale dann lokale, aber meist überregional bekannte Bands den Abend rocken.

Letztendlich ist es die Summe der kleinen Beiträge, die aus dem kleinen Fest etwas Großes macht. Hier erst um 15:00 Uhr. Klick auf Galerie für Diashow (fotografiert mit Smartphone Sony Xperia Z1 compact).

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Trödler

Der Flohmarkt in den Rheinauen.

Rheinaue (1 von 2)

Nirgends prallen Angebot und Nachfrage so geballt und gleichzeitig so zerhackt in die unterschiedlichesten Bedürfnisse aufeinander.

Rheinaue (2 von 2)

 

 


Public Viewing Bonn Duisdorf

Der TKSV ist ein Beispiel für Duisdorfs recht gut funktionierendes Vereinsleben. Jedes Spiel Deutschlands wird in der Schmitthalle, einer kleine, etwas in die Jahre gekommenen Mehrzweckhalle, übertragen. Und nur den fleißigen Händen vieler Ehrenamtlicher ist es zu verdanken, dass zu moderaten Preisen, Bier, Cola und Bratwurst angeboten werden können. Eine wohltuende Alternative zum extremen Rummel an anderen zentralen Plätzen, mit Bier für 3 € und drei Dixiklos, wenn man denn mal rankommt.


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Bonn Triathlon 2014 (II)

Nach der ersten Disziplin in Teil I hier der zweit und vor allem dritte Teil der Tortour. To be continued…

 


Bonn Triathlon 2014 (I)

Es ist eines DER sportlichen Events in Bonn. Der Bonn Triathlon. Aber was bin ich glücklich, dass ich mich bei 30 Grad auf die langsame Bewegung des Auslöser Drückens und das anschließende Kölsch konzentrieren konnte. Hochachtung vor der Leistung jeden Teilnehmers. Hier Teil eins mit dem Start von zwei Rheinfähren für 3,8 km Schwimmen im Rhein. To be continued…

 


Tot oder lebendig

Der Flohmarkt in den Rheinauen (einer der größten Deutschlands) ist ein Mekka für Fotografen. Selten stehen solche Extreme nebeneinander, die heilige Maria neben Superman, der Porzellan-Elefant neben der Lava-Lampe. Totes wird wieder lebendig.

Geschmack spielt hier keine Rolle. Wie ein Treffpunkt von Skullitäten, die ihre Auferstehung feiern oder das letzte Mal das Tageslicht sehen.

Doch gerade die Zwischenwelt von ehemals Lebendigen oder was vor nicht allzulanger Zeit noch liebkost wurde und sich jetzt im Überlebenskampf anpreisen muss, hat so etwas Untotes, bei dem ich nie weiß, ob ich es äthetisch, lustig oder gruselig finde. Auf jeden Fall aber faszinierend. (Klick auf ein Bild für die Diashow, als Galerie etwas konfus)


Präsentiert zur Wiedergeburt

(3 Bilder) Der Flohmarkt in der Rheinaue in Bonn ist einer der größten Deutschlands. Für Verkäufer wie Käufer ein Schlaraffenland, man muss nur gut feilschen. Für die Dinge, die wahrscheinlich jahrelang ihr Dasein in dunklen Ecken fristen mussten oder kurz nach ihrer  Ausmusterung einen plötzlichen Tod starben, die Chance zur Wiedergeburt. Also: zeigt euch!

Flohmarkt (1 von 5)

Flohmarkt (3 von 5)

Flohmarkt (5 von 5)


Steinerne Zeugen

Die Kreuzbergkirche in Bonn. Ein Ort mit Geschichte (siehe Link). Inklusive heiliger Stiege, über die man sich auf Knien „raufbeten“ kann und allem PiPaPo an Malerei und Bildhauerei. An sich mag ich diese sakralen Leidensgesten der Statuen und Bilder nicht, die mir ein schlechtes Gewissen machen wollen, aber dieser Ort strahlt selbst an einem schönen Samstag Nachmittag nach herrlicher Sicht über Bonn eine angenehme Ruhe aus.  (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Kneipenkarneval von draußen

Das ist schon irre. Eine Stunde anstehen, um drinnen eng gedrängt die Kölsch zu kippen, Lieder zu grölen und sich ins Ohr zu schreien. Das nennt man dann Gemeinschaftsgefühl. Klingt abschreckend? Soll es aber gar nicht… 🙂


Karneval uncoloured

Karneval ist bunt, eine Explosion von Farbtupfern, die lustig, fast aufdringlich in die Synapsen dringen. Deshalb ist es wohl etwas gewagt, wenn ich hier Eindrücke des Veedelszugs in Bonn Kessenich in schwarz/weiß präsentiere.

Aber auch hier finde ich mal wieder, dass durch das Abschmnken paar Details in Gesichtern und Situationen freigegeben werden. Aber keine Angst (oder für alle Nicht-Jecken: Tut mir leid), es werden noch paar Farbtupfer der närrischen Zeit bei Fokus Bonn auftauchen. Geht ja erst richtig los. (Klick auf Bilder für Großansicht)


Badminton Bundesliga

Also Fußball in Bonn ist wie Skispringen in Kenia. Fünftklassig (oder was ist die Mittelrheinliga?). Dann lieber eine Nischensportart, in der sich Zuschauer auch nicht totdrängeln, aber auf höchstem Niveau. Neben Basketball und Ringen ist Bonn eine Hochburg des Badminton. Die erste Badmintonhalle Deutschlands wurde in den 50ern  in Bonn gebaut (Haribo-Halle) und der BC Beuel spielt in der Bundesliga ganz oben mit und stellt den Europameister. Ein rasanter Sport, bei dem das Publikum manchmal etwas unkorrekter sein könnte (Gegnerfehler zu beklatschen ist verpönt…Die sollen mal ins Fußballstadion…). Ein paar Bilder auf und neben dem Platz…


Nur so am Rande

Dies hier ist keine Sportfotografie. Sie macht mich fertig. Besonders in der Halle ist sie aufwändig (Stativ), teuer (lichtstarkes Objektiv), eingeschränkt in der Gestaltung (ISO, Zeit, Blende, Brennweite), speicherintensiv (1000 Aufnahmen für paar Bilder) und man muss die Sportart kennen, um den richtigen Moment zu erwischen. Denn ein Schnappschuss in Action ist noch kein gutes Sportbild. Zu wenig Dynamik, unruhiger Hintergrund, falscher Ausschnitt, Sekundenbruchteile zu früh/spät, Fokus verpatzt. Jedenfalls habe ich damit immer zu kämpfen. Also lasse ich es…

So habe ich beim Nachwuchsbadminton-Turnier des 1. BC Beuel (12. Queens Cup) auch nur die Randerscheinungen, Details und die cleane aber auch bunte Hallenathmosphäre im Blick. Was man eben so macht, wenn der Filius seinem Hobby frönt und man zwangsläufig seinen Sonntag danach gestaltet. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Beethoven Variationen

Neue Bilder von der Klangwelle Bonn. Diesmal im Fokus: Beethovens Hintern. Ganz ohne Ton, aber den hört man live ja auch kaum. Zwei Anwohner fühlen sich gestört… Da hat ihnen der Vermieter / Verkäufer aber einen bösen Streich gespielt, als er ihnen „Ruhige Lage, mit guter Verkehrsanbindung“ versprach. Am Bonner Münsterplatz. Wie soll man das denn ahnen. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Beethoven rocks

Klangwelle 2013: Der Münsterplatz verwandelt sich in ein Farbenmeer aus Lasershow, Wasserfontänen, Feuerspektakel. Musikcollage.. Und mittendrin der alte Beethoven, der sich wundert, was das alles eigentlich soll. (Klick auf Galerie für Diashow)


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