Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

Dumpfe Schwingungen

Kicking (6): Nachtspiele

Bolz- und Sportplätze in Bonn (hier die ganze Gallerie).

Abends verabschieden sich Bolzplätze aus ihrem Job und hüllen sich in ganz neue Gewänder.

 


Kicking (5)

Bolz- und Sportplätze in Bonn (hier die ganze Gallerie).

Clemens-August-Schule, Poppelsdorf (Klick für Großansicht).

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Margaretenstraße, Friesdorf (Klick für Großansicht):

Kicking4 (2 von 6)


Kicking (4): Jetzt auch in Farbe

Asche ist rostrot, Kunstrasen nicht grasgrün, Straßenlaternen werfen gelbes Licht. Ich habe gemerkt, dass Farbe eine doch wichtige Rolle in der Serie „Bolz- und Sportplätze in Bonn (hier die ganze Gallerie)“ spielt. Deshalb ab jetzt auch in Farbe. Hier Oedekoven:

Kicking_Color (4 von 7)


Kicking (3)

Bolz- und Sportplätze in Bonn (hier die ganze Gallerie).

Hier die Sebastianstraße. Kaum sichtbar neben der Autobahn. Ein verwunschener Platz im Dornröschenschlaf.

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Rheingarten

Pachtrückstände und kein Bekenntnis seitens der Stadt. Das geplante Festspielhaus schwebte über dem Rheingarten im Rhythmus der Pachtverträge in Jahresfrist: Der Rheingarten in der Rheinaue ist seit Februar geschlossen. (Klick auf Galerie!)

Rheingarten (2 von 7)


Spielfrei

 

 


Für 5 Minuten IV

Ich war wieder unterwegs für euch (hier, hier und hier ja auch schon). Habe extra viel getrunken, um die Plätze Bonns aufsuchen zu können, die so widersprüchlich sind wie keine andere: Man will nicht hin, aber verspürt einen unbändigen Drang nach ihnen.


Für 5 Minuten III

Nach Teil 1 und 2 nun der dritte Stuhlgang. Also die würzige Luft atmen, dem Gurgeln des Wassers lauschen und gemütlich hinsetzen!


PABUCA Outtakes: Rain

Was übrig blieb vom PABUCA Thema „Regen“.


Stühle an der Bahn

Vielleicht 200 Meter an der Bahn entlang, dazwischen nur ein Fahrradweg, liegen die Kleingärten. Im Winter verwaist, im Frühling auf Trab gebracht, im Sommer genutzt mit den unterschiedlichsten Gemüse. Und überall diese Stühle, die in den intensiven aber kurzen Arbeitsphasen danach lechzen, ihren Dienst verrichten zu dürfen.


Nichts als ein bisschen II

Das, was der Nebel nicht verschlingt, offenbart er umso mehr.

Rodefläche

Weide


Nichts als ein bisschen I

Es ist doch schön, dass die besonderen Momente oft dann geschehen, wenn man sie nicht erwartet.

Nebel (1 von 3)


Ein Kreuz

Ein kurfürstliches Kreuz (Anno 1750) im Kottenforst. Einem einzelnen Motiv zu begegnen und sein Charakter zu ergründen und anschließend zu analysieren und zu schärfen, ist wie einen Brief an eine flüchtige, aber interessante Bekanntschaft aus der Hotelbar zu schreiben, bevor die Zeit die Begegnung verwischt.


Grau im Grün im Rot im Weiß (Der Sportplatz II)

Wenn das grau hinter dem grün versinkt,  das grün durch das rot drängt und das rot durch das weiß beißt.


Asche, Rost und Kreide (Der Sportplatz I)

Manchmal fragen mich Leute misstrauisch: „Was machen Sie hier? Was gibt es hier denn zu sehen?“. Ich fotografiere schöne Sachen, denke ich mir dann, sage aber meistens was anderes, um Diskussionen zu vermeiden. Diesmal  still, ganz ohne Diskussion auf dem leicht maroden Sportplatz des 1. FC Hardtberg. Die Ruhe des vor sich hin dämmernden Ortes bekommt so etwas Magisches, weil er dafür nicht vorgesehen ist. (Still: Thema von Paleicas Magic Monday ,Klick auf Mosaik für Großansicht)


Fading away, 2013

Ist es schön, wenn etwas verblasst (wie das Thema bei Paleicas Magic Monday)? Wenn sich etwas ganz leise entfernt, seine Frische verliert, abblättert und langsam Zeugnis des Vergangenen wird? Ohne Kontur, ohne Kontrast? Nein, vielleicht nicht schön, aber gut so. Es schafft Platz für Neues. Neue Farben, neue Profile, neue Taten. Also good bye 2013. Welcome 2014.

Ich wünsche allen ein spannendes Jahrb 2014!


Hinter dem Damm

Da wo der vierspurige Konrad-Adenauer-Damm wie ein reißender Strom die Hochhaussiedlung in Medinghoven von Duisdorf trennt, liegt direkt neben dem TÜV der Sportplatz und wartet. Die Schminke ist ab, aber er hält tapfer die Stellung und hofft auf den ein oder anderen Ball, der über die schmale Brücke getragen wird. Wann immer das auch sein mag. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hoffnung schimmert schmutzig

Nieselregen, totes Braun, leere Wiesen. Und doch schimmert Licht. Kein warmes Gelb, kein reines Weiß, kein sanftes Violett. Nein, Schmutziges Blau. Aber es schimmert.


Südbrücke II

Wieder auf der Südbrücke in Bonn. Wieder morgens auf dem Rad. Diesmal aber liegt Nebel über dem Rhein. So dumpf wie das Grollen der LKW über die Brückenschwellen.

Blick nach Norden

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Blick nach Süden

Rhein (2 von 2)-2


Aufbäumen des Verborgenen

November. Zeit für Tristesse. Zeit für Barrikaden. Zeit für das Aufbäumen des Verborgenen. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Südbrücke, 8:00, nicht absteigen

Südbrücke Bonn: Laut, kalt, diesig, eng. Bremsen, auf dem Sattel bleiben, ein Bein auf dem Boden. Handschuhe aus, Griff in die Tasche, Kamera heben, warten, weiterfahren. Ein Standpunkt, eine Richtung, fünf Bilder (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Hardtberg: Einzeln

„Einzeln“ ist für mich nicht „Viele“ oder nicht „In der Menge“. Man kann auch sagen „isoliert“, zumindest fotografisch. Dinge, die aus dem Kontext gerissen ganz anders wirken als dort, wo sie sonst anzutreffen sind. Auf vollen Parkplätzen, gemeinsamen Weiden, um Tische gruppiert. Das macht sie dann so überraschend bis irritierend. Das Thema des Magic Monday von Paleica habe ich als Anlass genommen, Bilder aus der Serie „Fokus Hardtberg“ neu zu kombinieren. Auch schon vorgestellte Bilder bekommen als Serie eine ganz neuen Aspekt. Einzelnes zusammen, paradox. (Klick auf Mosaik für Großansicht)

 


Grauer Rhein

Der Rhein. Lebensader, Wasserbiotop, Wirtschaftsstraße, Freizeitpromenade, Naturidylle. Der Rhein hat viele Gesichter. Und etwas rundergedimmt und farblos (Diesmal auch Thema bei Paleicas Magic Monday) erschließt man vielleicht ein bisschen das, was er wirklich ist: Ein Fluss. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


10 x 4-7 im Quadrat

Bonn: Start am Hochkreuz, hinter den Ministerien und über die Autobahn in die Rheinaue, dann zum Post-Tower. Von dort mit Bus und U-Bahn zum Münsterplatz, Pause im Irish Pub und zum Busbahnhof. Das alles von vier bis sieben mit der Kamera im Anschlag. (Klick Mosaik für Großansicht)


Oedekoven, 15 Uhr, Sonntag

Okay, ich gebe es zu. Es war nasskalt, und auch sonst weniger los als wochentags, Sonntag nachmittag um drei auf Nebenstrecken- und straßen in Alfter-Oedekoven. Der Vorort liegt direkt quasi „hinter OBI“, ist auch sonst kein Fleckchen, das viel Gründe bietet für einen Ausflug. In einer Pause während eines Badmintonturniers meines Sohnes wagte ich trotzdem einen Spaziergang, oder nennen wie es eher „Irrlauf“. Und so sind die Bilder nun mal so, wie sie die Stimmung war. (Klick auf Galerie für Großansicht)


Good morning, Kottenforst

8:00 Uhr, Kottenforst. So unaufgeregt wie jeden Tag, doch selbst seine Rodeflächen lassen mich  kurz absteigen.  (Klick auf das Bild für größere Ansicht)

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst

Good morning, Kottenforst


Hardtberg: Verlassen

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

Verwaist, vergessen, verlassen. Ob zeitweise oder länger: Orte, die zurückgezogen ihr Dasein fristen, erwartungsvoll neuen Zeiten entgegen blicken oder einfach eine Pause machen, faszinieren mich. Es gibt so viel zu entdecken, was in ihnen schlummert, wenn sie gerade mal nicht „nützlich“ sind. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Gefährten in ewiger Ruhe

Wenn Kinder sterben, ist dies nicht nur unsagbar furchtbar, sondern es verfliegt ein Zauber. Um diesen Zauber noch festzuhalten, schmücken Angehörige die Gräber mit Puppen und Spielzeug. Als ob der Geist noch in dieser Welt weiterlebt. Dies ist nicht kitschig, nicht naiv, nicht albern. Dies ist Liebe. Hier auf dem neuen Friedhof in Bonn Lessenich.

(Passend zur Aktion „Magic Monday“ bei Paleica mit dem Thema „ewig“ und das gar nicht so traurig, wie es auf dem ersten Blick aussieht, denn viel schlimmer wäre Vergessen)

Treu Wartende

Treu Wartende

Im Dickicht

Im Dickicht

Tanzen in der Stille

Tanzen in der Stille


Hardtberg: Schlafplätze

Aus der Serie „Fokus Hardtberg“:

Spiel-, Sportplätze und Bolzplätze sind Orte der Begegnung. Hier wird gespielt, geschwitzt, gelacht, gestritten. Aber verwaist ohne Ball und Gegner wechselt ihre Aufgabe in standhafter Bereitschaft, auch wenn Wetter und Umfeld hoffnungslos erscheinen. Eine eigenartige -wie soll man es nennen?- Gastfreundschaft strahlt die Szenerie aus, als ob die Sportgeräte flüstern: „Wo ist dein Ball?“ (Klick auf Galerie für Großansicht)


Alter Friedhof

Es ist nicht, weil die Bonner Prominenz hier die letzte Ruhe gefunden hat, nicht wegen der schmuckvollen Gräberausstattung. Es ist der Zerfall von Ästhetik, der diesem Ort den morbiden Charme gibt. Manche Male und Figuren harren aus wie Wächter der Zeit. Ohne Eile. So strahlt der alte Friedhof auf dieser Ebene nicht Melacholie aus, sondern Entschleunigung. Als ob viele Stimmen sagen: „Mach es wie wir, halte inne!“ (Klick auf Galerie für Großansicht)