Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

Überall

Vote for your Bolzplatz: 10 aus 30

For an exhibition I need your help by selecting your 10 (or less) favourite football grounds! Vote!

So, es ist vollbracht. Ich habe 30 Bolzplätze in Bonn besucht und war immer wieder über die Vielfalt erstaunt. Vielleicht lag es auch daran, das durch die Gleichheit (2 Tore, 1 Feld, 1 Zweck) die Unterschiede mehr zum Vorschein kamen. Wie die Spielfelder Spuren der Zeit aufweisen. Wie sie sich aktuell zwischen Infrastruktur und Architektur einbetten. Wie sie als zukünftiger Treffpunkt gepflegt werden. Ein Querschnitt des urbanen Raums.

Ab 19.4.15 (Vernissage 11 Uhr, alle sind herzlich willkommen) stelle ich eine Auswahl davon unter dem Motto Nachspielzeit im Kulturzentrum Hardtberg in Bonn-Duisdorf aus und habe noch keine Ahnung welche Bilder.

Helft mir. Markiert unten in der Umfrage eure 10 Lieblings-Plätze (oder weniger). Die Nummern stehen unter den Bildern. Besser: Großansicht per Klick.

Hier geht es zur Umfrage:

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Für 5 Minuten – Der Einstieg in die Toiletten-Fotografie

Toiletten V (3 von 5)Oft werde ich gefragt: „Mensch, Christian, wie machst du das?“ Und  tatsächlich hält die Kunst der Toiletten-Fotografie so mache Kniffligkeit bereit (hier die komplette Galerie). Blaue Augen, runtergespülte Iphones oder peinliche Verwechslungen sind nur ein paar Nebenwirkungen.

Als Pionier dieses aufstrebendes Trends, einer ganz neuen Sparte der schonungslosen Realfotografie möchte ich Ihnen ein paar wichtige Leitregeln verraten, die einen schmerzlosen und günstigen Einstieg in die Toiletten-Fotografie geben.

Toiletten V (1 von 5)Der richtige Sitzplatz:
Halten Sie die WC-Tür im Auge und zählen, wieviele Leute rein- und rausgehen. Wenn Sie sich nämlich beim Besuch auf Toilette nur mal umschauen, unverrichteter Dinge wieder rausgehen und nach fünf Minuten einen neuen Versuch starten, kann das auffallen. Außerdem ist es immer schlecht, wenn man in der Unterzahl ist.

Vorbereitungen:

Kamera in der Hand halten und den Finger auf dem Auslöser. Jede Sekunde zählt. Jedoch noch nicht den Reißverschluss als Alibi aufmachen. Das kann zu Panik führen. In der Toilette die Lage sondieren. Tür im Blick halten, aber Achtung: Auch aus der Deckung der Kabinen droht Gefahr. Solange man noch kein Klopapier rascheln hört, Ruhe bewahren. Trotzdem Ton vom Smartphone abstellen. Bei einer Spiegelreflex beim Auslösen laut husten.

Toiletten V (1 von 1)Einstellungen:

WCs sind dunkel. Man muss ein ruhiges Händchen haben, denn ein Stativ schafft Aufmerksamkeit und versperrt wichtige Laufwege. Das heißt hohe ISO Zahl und kurze Zeit. Kurz fokussiert und abdrücken, also den Auslöser, meine ich. Das ganze muss in 5 Sekunden gemacht sein. Wer zu lange fokussiert, läuft Gefahr abzubrechen. Und Zurückzucken ist feige.

Höflich sein:

Sollte die Toilette hoch frequentiert sein, muss das Motiv erst freigestellt werden. Ein „Wie lange dauert das denn noch?“ bringt nichts als Verstopfung. Auch am Standbecken läuft dann gar nichts. „Können Sie mal kurz einen Schritt zur Seite gehen?“ ist dagegen freundlich und lösungsorientiert, ohne den Besucher zu unterbrechen.

Objektiv:

Ein monströses Teleobjektiv ist kontraproduktiv. Nicht nur, dass zwangsläufig produzierte Close up‘s  das Thema verfehlen, sondern man kann auch ganz schön damit anecken. Sowohl beim Nebenmann wie auch an engen Türen. Ein Smartphone kann Wunder wirken. Im Notfall kann man sagen, man wolle gerade ein Selfie machen vor den schönen Fliesen. Bei 300mm Brennweite unglaubwürdig.

 Toiletten V (1 von 1)-2
Erwischt werden:

Sollte jemand tatsächlich sehen, wie sie direkt über der Klobrille angestrengt am Smartphone rumfummeln, dann am besten mit ernster Mine auf das Display schauen und mit dem Kopf schütteln, als hätte man gerade eine furchtbar traurige SMS erhalten. Nur nicht im Querformat in Augenhöhe, das könnte misstrauisch machen.

Toiletten V (5 von 5)Achtung: Bei einem Fotoapparat bringt das nichts. Dann hilft nur noch auf das WC Emblem zu zeigen  im gebrochenem Deutsch zu fragen, ob das der Ausgang für Männer sei. Sie wollten ein Bild von der Umgebung machen.

So, das sollte für’s erste für weitgehend verletzungsfreie Fotos reichen. Nach etwas Eingewöhnung Ihrerseits werde ich in ein paar Wochen  die zweite Lektion vorstellen „Unterwasserfotografie – Sanitäre Blickwinkel mit Tiefgang“.

Das Material hinter der Ausstellung

Fokusbonn Saal+Bild (1 von 1)-2Sie hängen. Über 20 „Fokus Bonn“ Bilder zur Hardtberger Kulturnacht prangen an den Duschkabinen im Bäderstudio Pinsdorf (Bonn- Duisdorf) und warten auf Betrachter am nächsten Samstag, 13.9. Also teilen, verlinken, rebloggen, twittern oder –ich wage es kaum auszusprechen- einfach weitersagen.

Ich habe mich wie letztes Jahr zu „Fokus Hardtberg“ auch dieses Jahr wieder auf die bewährten Materialien und Anbieter verlassen. Ich werde hier von niemandem bezahlt, bin aber so überzeugt, dass ich euch meine Quellen mal vorstellen möchte.

Über Saal digital beauftrage ich in der Regel alle meine Abzüge und Poster, aber auch andere Oberflächen. Nicht nur, dass ich bisher weder in der Abwicklung noch Resultat Ausfälle zu beklagen hatte (außer einem Halterungproblem bei Dibond Drucken, das aber kulant gelöst wurde), so ist Saal auch sehr schnell. In der Regel sind die Abzüge oder Poster gut verpackt am übernächsten Tag da.

Fokusbonn Saal+Bild (1 von 1)Die Bilder habe ich auf Hahnemühle Photo Rag Papier, 308 g, drucken lassen. Nicht ganz billig, aber die matte, fast samtige Oberfläche ist sehr präzise in der Wiedergabe und gleichzeitig edel in der Eigenstruktur, ohne das Bild „zu stören“. Im Format 30 x 40 werden die Drucke nicht gerollt geliefert, auch ein Vorteil, um sie plan hinter das Passepartout zu bekommen, ohne sie aufziehen zu müssen oder an allen Seiten des Passepartouts zu befestigen (was nicht gut wäre, da das Material arbeitet und sich so wölben kann). Ich präsentiere die Bilder nicht hinter Glas, da so viel von der visuellen Kraft des Materials verloren gehen würde.

Die Passepartouts beziehe ich über Passepartout-versand.de. Nicht nur, dass dies deutlich günstiger ist als meine lokalen Quellen, sondern auch die Auswahl (viele Serien-Passepartouts), Qualität (Material und keinerlei Schäden), individuellen Möglichkeiten (Maßanfertigungen) und die Verpackung (Holzkiste) haben mich bisher immer zufrieden gestellt. Mit 10 € Versandkosten und Mengenrabatten lohnt sich eine Bestellung aber erst ab einer bestimmten Menge.

Fokusbonn Saal+Bild (1 von 4)Schließlich kaufe ich die Alu-Wechselrahmen, vor allem in der Menge (30 Stück) über Alutech.de. Auch hier stimmt der Preis und die Qualität, die Gärung liegt 1a auf Stoß (siehe Bild), womit ich bei anderen (Marken!-) Anbietern schon mal Probleme hatte und das gebürstete Aluminium hat keine Unregelmäßigkeiten. Es gibt unterschiedliche Varianten in Form und Farbe. Das Glas ist wählbar über Normalglas, Plexiglas, entspiegelt oder nicht (ich nutze Normalglas, weil ich es ja eh hinter das Bild lege. Entspiegeltes Glas ist bei Passepartout nicht zu empfehlen wegen der Lichtstreuung). Die Holzrückseite ist stabil und dick und die Halterungen einfach zu befestigen. Auch hier macht aber ein Einzelauftrag preislich wenig Sinn durch die Versandkosten von 10 €.

Fokusbonn Saal+Bild (4 von 4)Passend zur Ausstellung „Fokus Bonn“ habe ich ein Fotobuch über Saal digital angefertigt mit 32 Bildern (Format 28 x 28 cm). Das ist auch nicht ganz billig, doch die Qualität überzeugt. Manchmal muss man hier auf Aktionen warten.Fokusbonn Saal+Bild (3 von 4)

Die Seiten werden belichtet und nicht gedruckt, behalten somit mehr Brillanz. Die Seiten sind quasi doppelseitig verbundene Fotoabzüge und damit sehr stark. Diese sind in matt und glänzend bestellbar, wobei glänzend noch brillianter ist, aber auch deutlich anfälliger für Fingerabdrücke, was bei Büchern ein echtes Kriterium ist. Ich nehme immer matt.

Fokusbonn Saal+Bild (2 von 4)Besonders interessant ist die Panorama Bindung, wodurch auch Fotos über zwei Seiten möglich sind. Wo sonst die normale Buchbindung ein planes Bild verhindert und man in die gewölbte „Ritze“ gucken muss, ist hier nur ein leichter Knick zu erkennen. Somit konnte ich einzelne Bilder in dem Buch im Format 28 x 65 cm drucken lassen, was einen ganz anderen Eindruck bei aufgeschlagenem Buch verschafft.

Genug der Schwärmerei! Kommt einfach vorbei und schaut sie an. So kann man sich vielleicht mal persönlich kennenlernen.

Wenns nicht klappt: Die Bilder hängen von heute  bis zum 20.9!


Für 5 Minuten II

Liebe auf der Toilette, Royale Geschäfte in Purpur, Discostrullen im Rathaus, Klassisches um die Ecke pinkeln, Deutsch-gediegene Sitzungen im Irish Pub oder Wasserspülungen im Wald. Die Orte, wo man mal richtig loslassen kann, sind vielfältig. (Teil I hier)


Für 5 Minuten

Toiletten werden unterschätzt. Ein Muss, kein Wollen. Maximal 5 Minuten, alles andere wird kritisch. Draußen warten die anderen. Nicht länger als nötig. Ein Blick in den Spiegel. Aber dennoch ein kurzer Moment der Stille. Und weiter geht’s…


PABUCA Outtakes: Rain

Was übrig blieb vom PABUCA Thema „Regen“.


Steinerne Zeugen

Die Kreuzbergkirche in Bonn. Ein Ort mit Geschichte (siehe Link). Inklusive heiliger Stiege, über die man sich auf Knien „raufbeten“ kann und allem PiPaPo an Malerei und Bildhauerei. An sich mag ich diese sakralen Leidensgesten der Statuen und Bilder nicht, die mir ein schlechtes Gewissen machen wollen, aber dieser Ort strahlt selbst an einem schönen Samstag Nachmittag nach herrlicher Sicht über Bonn eine angenehme Ruhe aus.  (Klick auf Mosaik für Großansicht)


PABUCA Outtakes: Business

Ein Sammelsurium an Bildern, die es nicht in die Auswahl für das Thema „Business“ bei PABUCA geschafft haben, weil sie einfach ein Sammelsurium sind.


Hinter dem Schatten verborgen

Profile betonen Haltungen, Bewegungen, aber verraten eben gerade nicht mehr. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


PABUCA Outtakes: Windows

PABUCA: Die Seele deiner Stadt mit drei Bildern pro Thema: Ein Fotoaktion für Fotografen, die ihre Stadt entdecken wollen. Start heute mit „Windows“. Gar nicht so einfach, die „richtige“ Auwahl zu treffen. Deshalb hier paar Outtakes… Wer neugierig geworden ist, was dahintersteckt und nach meinen ganzen PR-Aktivitäten hier noch nicht darauf aufmerksam geworden ist, hier entlang. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Carglass Bonn

Autoscheiben haben so etwas Unkonsequentes. Einerseits Fenster zur Trennung von privatem Raum, andererseits offen für jeden Blick. (zum Thema „ähnlich“ bei Paleicas Magic Monday)


Die 3 wichtigsten Fotos 2013

Angeregt durch die Aktion von kwerfeldein habe ich noch einmal mein fotographisches Jahr 2013 vor meinen Augen vorbeiziehen lassen und nach den für mich wichtigsten Fotos 2013 gesucht. Mit der Betonung auf „wichtigsten“ und nicht „besten“ Fotos. Dabei habe ich bemerkt, dass man den Top 3 jeweils ein Wort zuordnen kann, das meine Einstellung zur Fotografie erneuert hat. Wer will, nehme sich ein paar Minuten Zeit.

No. 1: Geduld

A long wayIch hatte das Bild die ganze Zeit im Kopf. Der Weg einer Schnecke auf einer Straße aus ihrer Perspektive. An vielen Tagen sah ich die Schnecken vom Fahrrad aus. Aber ich hatte entweder keine Kamera dabei oder sie machten nicht das, was ich will, wobei sie bekanntlich noch so langsam sind, dass ich nicht auf den richtigen Moment warten wollte. Gestellte Aufnahmen waren für mich ausgeschlossen. Also nahm ich mir fest vor,dieses Foto zu machen und steckte täglich die Kamera ein. Nur die Schnecken scherten sich nicht darum. Bis ich eben nach mehreren Wochen dieses Exemplar erwischte. Seitdem habe ich faktisch bei jeder Gelegenheit eine (Kompakt)kamera dabei. Ich suche nun fokussiert nach einer Stimmung oder Situation. Nur wenn ich sie konkret suche, finde ich sie auch.

No. 2: Der zweite Blick

TorblickLange Zeit hielt ich nach den Motiven Ausschau, die „flashen“, deren Wirkung sofort auf denn Betrachter und natürlich auch mich überspringt. Unmittelbar wie ein atemberaubendes Naturschauspiel, eine emotionsgeladene Szene, ein abstraktes Farbenfeuerwerk oder einfach ein interessantes Motiv. Bis ich im Rahmen meines Projektes „Fokus Hardtberg“ bewusst Ecken aufsuchte, denen ich zuhören musste, Szenen die flüstern. Erst der zweite Blick erschließt ihre Seele. Ich empfinde Orte, die sich mir erst offenbaren müssen inzwischen deutlich spannender als das spektakuläre Motiv. Dabei muss ich mir bewusst machen, dass sich die Betrachter diese Zeit aber nicht unbedingt nehmen, meine Bilder vielleicht belanglos finden. Bei der Auswahl für meine Ausstellung habe ich diesen Aspekt ausgeblendet und bestimmt auf das ein oder andere Aha! verzichtet. Aber diese Orte brauchten ein Podium für mich. Es hat sich gelohnt. Das Foto war quasi eines der ersten Fotos, denen ich ein ein  Platz in der Ausstellung „garantierte“, bei dem ich sagte: „In diese Richtung soll es gehen: Der zweite Blick“

No. 3: Tu es!

Love

Streng genommen gehört dieses Bild (Titel „Love“) nicht zu 2013, sondern Dezember 2012, als ich mit einem Freund und einer russischen Fotografin in Twer, Russland eine Ausstellung mit dem sperrigen Titel  „Deutsch-russischer visueller Dialog“ eröffnete, die Begriffe der Nationalhymnen aus drei unterschiedlichen, fotografischen Blickwinkeln zeigte (anschließend in Moskau). Es hat auch nichts mit Bonn zu tun. Aber es war Ausgangspunkt für meine Motivation 2013, meine Fotos weiterhin zu präsentieren. In diesem neuen Blog, in Ausstellungen, in Wettbewerben. Nicht um reich und berühmt zu werden, sondern um kreative Ziele zu haben, die mich abtauchen und auftanken zu lassen, was die beiläufige Gelegenheitsknipserei nicht schafft. Die Ausstellung in Russland mit viel Vorbereitung, Gestaltungsaufwand, Organisation und auch Investition zeigte mir damals, dass es sich lohnt.

Ich freue mich, wenn Ihr alle weiterhin dabei bleibt und werde in Kürze ein neues Projekt vorstellen zusammen mit meinem Freund, wofür ich auf Eure Mithilfe hoffe.


Fading away, 2013

Ist es schön, wenn etwas verblasst (wie das Thema bei Paleicas Magic Monday)? Wenn sich etwas ganz leise entfernt, seine Frische verliert, abblättert und langsam Zeugnis des Vergangenen wird? Ohne Kontur, ohne Kontrast? Nein, vielleicht nicht schön, aber gut so. Es schafft Platz für Neues. Neue Farben, neue Profile, neue Taten. Also good bye 2013. Welcome 2014.

Ich wünsche allen ein spannendes Jahrb 2014!


Der Schulhof

Wenn man beim Gang durch hintere Winkel der Stadt ganz anderes findet, als erwartet: Mit Einsatz von starkem Kontrast wirkt der kleine Verkehrsübungsplatz auf dem Schulhof wie ein Schnittbogen für Riesen.


Sweet home

Wohnhäuser und Wohnungen. Kulisse rechts und links der Straße. Allgemein gesehen wertlos für die meisten außer Schatten zu spenden. Und doch für die selben Menschen Hafen der Energie. Aber nur persönlich gesehen. Nach außen dringt nur ein dumpfes Flüstern.


Die Lichtbar: Die Bonn-freie Zone

Die Lichtbar: Der Schwesterblog zu Fokus Bonn

Denn ja, es gibt ein Leben ohne Bonn. Viele Blogger konnten dies schon an eigenem Leib erfahren. Und auch ich fotografiere manchmal so… Sachen. Und die haben nichts, aber überhaupt nichts mit Bonn zu tun. Zum Beispiel ganz woanders. Da musste ich was tun…

>>>Click here for my new blog without Bonn<<<

Click on Links for single Posts >>

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Aufbäumen des Verborgenen

November. Zeit für Tristesse. Zeit für Barrikaden. Zeit für das Aufbäumen des Verborgenen. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Südbrücke, 8:00, nicht absteigen

Südbrücke Bonn: Laut, kalt, diesig, eng. Bremsen, auf dem Sattel bleiben, ein Bein auf dem Boden. Handschuhe aus, Griff in die Tasche, Kamera heben, warten, weiterfahren. Ein Standpunkt, eine Richtung, fünf Bilder (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Nur so am Rande

Dies hier ist keine Sportfotografie. Sie macht mich fertig. Besonders in der Halle ist sie aufwändig (Stativ), teuer (lichtstarkes Objektiv), eingeschränkt in der Gestaltung (ISO, Zeit, Blende, Brennweite), speicherintensiv (1000 Aufnahmen für paar Bilder) und man muss die Sportart kennen, um den richtigen Moment zu erwischen. Denn ein Schnappschuss in Action ist noch kein gutes Sportbild. Zu wenig Dynamik, unruhiger Hintergrund, falscher Ausschnitt, Sekundenbruchteile zu früh/spät, Fokus verpatzt. Jedenfalls habe ich damit immer zu kämpfen. Also lasse ich es…

So habe ich beim Nachwuchsbadminton-Turnier des 1. BC Beuel (12. Queens Cup) auch nur die Randerscheinungen, Details und die cleane aber auch bunte Hallenathmosphäre im Blick. Was man eben so macht, wenn der Filius seinem Hobby frönt und man zwangsläufig seinen Sonntag danach gestaltet. (Klick auf Mosaik für Großansicht)


Farbenfroh: Ein Monat Fokus Bonn

Paleicas Aktion „Magic Monday“ mit dem Motto „Farbenfroh“ ist mir ein willkommener Anlass, das einmonatige Bestehen dieses Blogs zu feiern (Start, 21. September, Prost!) und mit dem Blick auf die Rolle von Farben mal die letzten Themen Revue passieren zu lassen. Denn meine letzten Aktionen waren alles andere als farbenfroh, sondern ziemlich farblos (z.B. die Serie „Fokus Hardtberg“). Eigentlich!

Farben setze ich momentan sowohl bei der Aufnahme wie in der Nachbearbeitung sehr dosiert ein, wobei allerdings auch ein „schmutziges bräunlich“ eine Farbe ist. Froh natürlich nicht. Eher versuche ich hiermit den Blick zu lenken und eine Stimmung zu fassen, vielleicht einen Überraschungs- oder Verwirrungsmoment zu schaffen, was mal mehr oder weniger gelingt. Hier hatte ich die Einsamkeit der Farbe in einer recht trostlosen Umgebung im Sinn. Ob als „Hoffnungsschimmer“ oder „vergeblichen Kampf“, überlasse ich dem Betrachter:

16:15 Hinter dem Bushof

16:15 Hinter dem Bushof

Dosierter Einsatz von Farbe…und schon widerspreche ich mir selbst, denn die nächste Serie ist ohne Zweifel ohne Farbspektakel nichts wert.

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10 x 4-7 im Quadrat

Bonn: Start am Hochkreuz, hinter den Ministerien und über die Autobahn in die Rheinaue, dann zum Post-Tower. Von dort mit Bus und U-Bahn zum Münsterplatz, Pause im Irish Pub und zum Busbahnhof. Das alles von vier bis sieben mit der Kamera im Anschlag. (Klick Mosaik für Großansicht)


Tennis im Teich

Na sowas. Es gibt Unterwasser-Boccia oder Unterwasser-Schach. Aber Unterwasser-Tennis? Wenn die Bälle direkt nach dem Aufschlag nach oben poppen? Zumindest paar Ballwechsel müssen es wohl gewesen sein. Es dümpeten nämlich mindestens ein Dutzend Tennisbälle auf dem Anglerteich im Derletal in Duisdorf. Sportfotografie mal anders. (Klick auf Mosaik für Großansicht)