Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

Kicking (4): Jetzt auch in Farbe

Asche ist rostrot, Kunstrasen nicht grasgrün, Straßenlaternen werfen gelbes Licht. Ich habe gemerkt, dass Farbe eine doch wichtige Rolle in der Serie „Bolz- und Sportplätze in Bonn (hier die ganze Gallerie)“ spielt. Deshalb ab jetzt auch in Farbe. Hier Oedekoven:

Kicking_Color (4 von 7)

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8 Antworten

  1. HF

    Sehr ungewöhnlich der Platz in Oedekoven – ist das ein Wendehammer?
    Die Farbserie demonstriert eindrucksvoll, wie sich der Unterschied zwischen s/w und Farbe auswirkt. Die digitale Fotografie lässt da ja Spielraum.

    17. November 2014 um 12:10 pm

    • Das stimmt, ich war selbst über die Farbwirkung überrascht.

      Der Platz ist tatsächlich so rund angelegt zwischen Sporthalle und Schule.

      17. November 2014 um 12:34 pm

  2. Moin, Moin,
    hier mal so meine eigenen subjektiven Gedanken zu deinen Farbfotos 😉
    Medinghoven profitiert hier eindeutig von der Farbe, da das Bild wesentlich mehr Kontraste aufweist. Bei Oedekoven ist es nicht nur der Farbstil, sondern auch die Vignette, die gut zum Motiv passt. Das kann auch bei Farbfotos die Wirkung oft unterstützen. Bei Kreuzherrenstrasse gefallen mit beide Versionen. Das Licht sorgt für einen schönen satten Farbton, die s/w Variante kann aber oft das Leuchten besser betonen. Es wäre wohl eine Gemütsentscheidung, welche Variante man von Zeit zu Zeit bevorzugt 😉 Wesselheideweg ist ähnlich. Die Farben sind dezent, das unterstreicht den Charakter des leeren Platzes, geht aber auch in s/w.
    Bei Sebastianweg und Kicking Colour würde ich tatsächlich die s/w Version bevorzugen, da mir die vielen grauen Abstufungen mehr zusagen als die Farbe. Ich finde es im Allgemeinen immer gut, wenn man sich bei einer Serie nicht konsequent an einen Bild- oder Farbstil klammert. Im ersten Moment denkt man vielleicht immer, daß die Serie dadurch geschlossener wirkt, es gibt aber auch Ausnahmen. Oft ist es eine Mischung aus allem, was letztendlich auch dieser Bilderreihe zugute kommt.
    LG kiki

    17. November 2014 um 1:49 pm

  3. Danke für die ausführliche Einschätzung. Das hilft mir sehr!
    Natürlich habe ich hier schon den Seriengedanken im Hinterkopf, wo ich auch für die Vergleichbarkeit recht stringent sein will, wobei du völlig recht hast, das mal das eine, mal das andere besser wirkt (Bei den beiden von dir genannten ist es tatsächlich so und ich habe auch beim Fotografieren die Herbstfarben und das Grün ausgeblendet.)

    Es hat nämlich auch damit zu tun, wie ich auf die Orte zugehe. Ob ich schon beim Fotografieren sw sehe oder die Farben mit einbeziehe. Beides kann ich nicht so gut gleichzeitig oder brauche deutlich mehr Zeit (Da fragen sich bestimmt sowieso viele Anwohner, was ich eine halbe Stunde auf so einem Platz treibe 😉 )

    Ich werde mal schauen, wie es sich weiter eintwickelt. Habe ja noch 40 Plätze vor der Brust. 🙂

    17. November 2014 um 2:24 pm

  4. Immer wieder eine spannende Frage: Farbe oder monochrom? – Dabei spielt aber zunächst auch immer eine Rolle, worin die Inhalte bestehen. Also die Frage nach dem „WAS“. Deine Serie finde ich grundsätzlich sehr gut. Und wenn Farbe dabei ein Mittel ist (und ich finde, dass sie es ist), dann darf sie gerne dabei sein.
    Lg,
    Werner

    17. November 2014 um 5:00 pm

  5. Ja, das ist korrekt. Bin mir aber immer noch nicht sicher, da ich schon gern eine konsistente Serie hätte.
    Das Problem ist nur, wie schon bei Kiki beschrieben: Ich muss mich eigentlich schon vorher entscheiden, ob ich sw sehe oder nicht. Das ist keine Entscheidung in Lightroom.

    17. November 2014 um 10:21 pm

    • Ich fand die s/w Versionen toll. In Farbe gesehen werden ganz andere Bilder daraus. Sie sind weniger distanziert. Erstaunlicher Effekt. Das solltest Du bedenken. Gruß – KUM

      18. November 2014 um 1:05 am

      • Ich schwanke auch wieder. Genau das ist nämlich. Die Distanz, die ich benötige, um sie für sich sprechen zu lassen. Klingt noch ein bisschen diffus, ich weiß….

        18. November 2014 um 1:12 am

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