Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

Karneval uncoloured

Karneval ist bunt, eine Explosion von Farbtupfern, die lustig, fast aufdringlich in die Synapsen dringen. Deshalb ist es wohl etwas gewagt, wenn ich hier Eindrücke des Veedelszugs in Bonn Kessenich in schwarz/weiß präsentiere.

Aber auch hier finde ich mal wieder, dass durch das Abschmnken paar Details in Gesichtern und Situationen freigegeben werden. Aber keine Angst (oder für alle Nicht-Jecken: Tut mir leid), es werden noch paar Farbtupfer der närrischen Zeit bei Fokus Bonn auftauchen. Geht ja erst richtig los. (Klick auf Bilder für Großansicht)

9 Antworten

  1. Die „Gute Aussicht“ gefällt mir am besten von Deiner S/W-Serie. Gute Idee, das „bunte Treiben“ mal in S/W abzulichten. Daher spannend und wie ich finde aussergewöhnlich.

    23. Februar 2014 um 9:04 pm

  2. Whow, das sieht klasse aus! Ich könnt mir vorstellen, dass ich die Idee mal übernehme…

    24. Februar 2014 um 7:22 am

  3. Ich waschechtes Nordlicht kann ich mit Karneval so rein gar nichts anfangen. Alle setzen sich mal ´ne Pappnase auf und sind lustig…. ;-). In s/w finde ich das Treiben gleich viel angenehmer :-D. Das Bild von dem Bären (?) mit dem weiß geschminkten Gesicht gefällt mir gut wegen des Blickes. Und das, wo jemand mit einem Hut aus dem Fenster schaut, weil ich grübelte, ob man sich wohl auch im Haus verkleidet? Oder gehört er/sie irgendwie zum Zug dazu? Du siehst, wie fremd mir das ist. 🙂 LG und einen guten Wochenstart!

    24. Februar 2014 um 12:53 pm

    • In Bochum aufgewachsen hatte ich zunächst eine ähnliche Einstellung. Bloß nicht auf Kommando lustig sein… Aber nach Zwischenstation mit Umzug nach Bonn und weil unser Sohn (damals 6) natürlich die Kamelle auskosten wollte, kamen wir zwangsläufig dazu. Und mit den richtigen Leuten und wenn man sich darauf einlässt, ist es wirklich lustig (und feucht).

      Der Bär ist übrigens ein Haribo-Bär (Sitz in Bonn). Bei den Zügen wird man mit Gummibären zugeschüttet. Ja, auch zu Hause trägt man einen Hut, wenn man von oben dem Treiben zuschaut und dabei einen Sekt schlürft. Oder macht gleich mal eine Hausparty draus, oder Garagenfete alternativ mit dicken Lautsprecherboxen „Ja, da simma dabei, dat is priiima…“… 🙂

      24. Februar 2014 um 6:00 pm

  4. Echt interessant in s/w. Man ist ja sonst nur die bekannte Farbenpracht gewohnt. So kommt allerdings die Mimik der Menschen viel besser zur Geltung.

    24. Februar 2014 um 4:38 pm

    • Ja, war einen Versuch wert. Die Mimik, alles wird dann ein bisschen geerdet. Darf man natürlich nicht übertreiben. Karneval heißt Farbspektakel.

      24. Februar 2014 um 7:39 pm

      • …und Alkohol! Vielleicht gibt es ja einen Pegel ab dem es nachher so wie so alles nur noch s/w ist. Wäre mal interessant zu wissen. Man sollte dann nur aufpassen, dass das Weiße nicht auch noch verschwindet. 😉

        24. Februar 2014 um 7:47 pm

  5. Wunderbar diese Serie in s/w, die Fotos glänzen nicht wegen den Farben, sondern sie beeindrucken durch die Aussagen und das ist in s/w bedeutend schwieriger.
    Mein Favorit der Fenstergucker, toll hingeguckt!

    25. Februar 2014 um 7:45 am

    • Danke sehr, dann freut es mich ja, dass das Experiment geglückt ist. Ist schwierig einzuschätzen, weil ich die Farben dazu ja noch im Kopf eingebrannt habe.

      25. Februar 2014 um 9:57 pm

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