Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

Asche, Rost und Kreide (Der Sportplatz I)

Manchmal fragen mich Leute misstrauisch: „Was machen Sie hier? Was gibt es hier denn zu sehen?“. Ich fotografiere schöne Sachen, denke ich mir dann, sage aber meistens was anderes, um Diskussionen zu vermeiden. Diesmal  still, ganz ohne Diskussion auf dem leicht maroden Sportplatz des 1. FC Hardtberg. Die Ruhe des vor sich hin dämmernden Ortes bekommt so etwas Magisches, weil er dafür nicht vorgesehen ist. (Still: Thema von Paleicas Magic Monday ,Klick auf Mosaik für Großansicht)

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22 Antworten

  1. Strong series!

    6. Januar 2014 um 9:34 am

  2. Mich haben auch schon Leute gefragt, was ich da mache. Vorallem, wenn man sich Sachen aussucht, wo die anderen gar nicht begreifen, warum man so etwas fotografiert.
    Deine Bilder gefallen mir, gerade weil man die Stille so richtig spüren kann, wo doch an so einem Ort Trubel herrschen müsste.

    Liebe Grüße
    Jutta

    6. Januar 2014 um 12:20 pm

    • Das gibts doch nicht, ist im SPAM gelandet…
      Danke, Jutta, ja so ist es, letztendlich ist der Ort von mir für die Stille zweckentfremdet worden.

      9. Januar 2014 um 1:02 pm

  3. Sehr sehr schön!

    7. Januar 2014 um 11:17 am

  4. Die Stille und die leicht melancholische Stimmung des Ortes (nicht negativ gemeint !) kommt sehr gut rüber und S/W unterstreicht das Ganze noch.
    VG, Netty

    7. Januar 2014 um 1:24 pm

    • Danke sehr. Ja, sw macht den Ort noch nüchterner aber auch klarer, wie ich finde.

      8. Januar 2014 um 3:26 pm

  5. hat ein bisschen was von lost places. die stille, die er ausstrahlt, wirkt fast unheimlich…

    8. Januar 2014 um 8:47 am

    • Ja, ist ja jetzt im januar auch ein bisschen temporär lost und da war die ganze Zeit auch wirklich niemand.

      8. Januar 2014 um 3:27 pm

  6. Lieber Christian,
    ein Sportplatz, auf dem kein Match ausgetragen wird, sieht sehr, sehr still aus.
    Deine Umsetzung gefällt mir ausgesprochen gut. Gerade weil du mehrere Detailfotos und verschiedene Perspektiven gewählt hast. Da wirkt das Ganze noch stiller bzw. verlassener!
    Angenehmen Mittwochabend
    moni

    8. Januar 2014 um 5:53 pm

    • Danke Moni,
      dein Kommentar ist dummerweise im SPAM gelandet…noch rechtzeitig rausgefischt.
      Vielen Dank für den Kommentar. Du hast das gut gesehen…wie Standbilder aus einem Film ohne Ton.

      9. Januar 2014 um 1:22 pm

  7. die stille ist in deinen bildern fast schon greifbar…
    gefällt mir sehr!

    9. Januar 2014 um 6:27 am

  8. Sieht fast so aus als würde es im Winter keinen Sport geben 😉 klasse Idee auf jeden Fall

    10. Januar 2014 um 8:54 am

  9. Tolle Abstraktionen. Ausschnitte aus dem Belanglosen. Die Serie simuliert den Gang der Augen.

    7. Februar 2014 um 4:04 pm

    • Danke sehr, freut mich dass du gerade die Serie kommentierst. Das „Belanglose“ ist aufwendiger als man denkt. Allein auf dem Sportplatz habe ich über eine Stunde verbracht.

      7. Februar 2014 um 6:04 pm

      • Das glaube ich dir gern. Du prägst deinen Blick in die Umgebung ein. Und schneidest am Ende Bilder aus, die schließlich zusammengenommen dem an sich Belanglosen eine eigentümliche Bedeutung geben. Zeit damit zu verbringe, spielt eine große Rolle dabei. Man muss sie sich ja auch nehmen. Und das wird gern unterschätzt bei dieser Art der Fotografie. es sieht leicht aus, geht aber eben grade nicht schnell, schnell.

        7. Februar 2014 um 7:34 pm

      • Du sprichst mir aus der Seele. Ähnliches sehe ich auch deinen Bildern. Belanglosem ein Gesicht zu geben, halte ich für extrem spannend.

        8. Februar 2014 um 12:22 am

      • Ich bin in einer gewissen sinne, dem Belanglosen auf der Spur, ja. Aber nur insofern es um Beiläufigkeit geht. Da kommt noch mehr von dem Zeitpunkt zum Ausdruck, an dem man ein Bild macht. Ich versuche, dem Leben auf der Straße ein paar Momente zu stehlen. Zusammengenommen ergeben sich daraus Beziehungen zwischen diesen Bildern. Manchmal steht ein Bild auch für sich allein. Gruß – KUM

        8. Februar 2014 um 11:07 am

  10. Ja, Beiläufigkeit ist vielleicht das bessere Wort bei dir. „Momente stehelen“ ist ein guter Ausdruck.
    Selbst Belanglosigkeit ist etwas zu wertend. Eher das vermeintlich Belanglose zum Sprechen bringen..

    8. Februar 2014 um 11:25 am

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