Der zweite Blick für Bonner und Nicht-Bonner

Bonn und was dahinter steckt

Kulisse wird Schauplatz, Tarnung wird Kontur, Verbautes wird Neuland.

Letztes

Fokus Bonn Foto Kalender 2015

Kalender_FB (1 von 2)Kalender_FB (2 von 2)Bei Aldi liegt schon Spekulatius, Lindt formt wieder Weihnachtsmänner im Kerzenschein und auch ich denke schon an Weihnachten und Neujahr:

Der Kalender 2015 “Fokus Bonn”  ist da. Im hochwertigen Druck 30 x 30 cm mit nicht alltäglichen Motiven aus Bonn. Von unbekannt bis bekannt, Natur bis Architektur. Einfach eine Kontakt-Mail schreiben.

Noch 5 Stück vorrätig für 25 € + 5 € Versandkosten (oder Abholung in Bonn).

Hier die Motive, alle wie rechts die beiden Jogger am Rhein auf schwarzem Grund (Klick für Großansicht):

 

Galerie

Einsame Kreise

Sie hängen!

Fokus Hardtberg in der VR Bank ab dem 20.10!

Fokus Hardtberg_VR (1 von 1)

 

Fokus Hardtberg: Ausstellung in der VR-Bank Duisdorf

61-Glatter-2014Orte, die wir täglich nur aus dem Augenwinkel wahrnehmen, führen uns wie visuelle Leitplanken. Wir müssen uns nicht mit ihnen befassen. Aber gerade weil sie so trivial sind, verweben sie uns insgeheim mit unserm Alltag. Die Vertrautheit entsteht erst durch ihre Beiläufigkeit.

Vom 20.10.- 7.11.14 stelle ich 28 Bilder aus der Serie “Fokus Hardtberg” in der VR-Bank in Bonn Duisdorf aus.

Nicht nur lokal Verbundene sind eingeladen, gewohnte Orte bewusst zu erleben. Wer versucht, die Patina der Routine von den Eindrücken abzukratzen, wird auch als oder gerade als Ortsunkundiger das Neue, Schöne im Verborgenen entdecken.

 

corner II

Die Seele einer vermeintlich noch so banalen Szene, eines noch so unscheinbaren Ortes entfaltet sich oft erst mit dem zweiten Blick. Diesem Blick möchte ich die Fenster öffnen.

Cat and car

Mit der Ausstellung will ich die Zeit einfrieren, um die Plätze aus dem Fluss des Alltags zu heben. Im gleichen Format und schwarz/weiß wie Standbilder eines Films führen die Exponate durch den Bezirk.

Pferdewiese

Die Motive sind bewusst ungeordnet, weder thematisch noch chronologisch. Der Wechsel zwischen urbanen Szenen, Momenten städtischer Natur und verborgenen Plätzen stellt immer neue Aspekte, neue Charakterzüge in den Vordergrund. Als Fotograf hatte ich regelrechte Dialoge mit ihnen geführt.

Einerseits sind wir immer neuen Sinneseindrücken ausgeliefert. Andererseits suchen wir sie auch, da wir eine immer höhere Dosis für die bewusste, emotionale Wahrnehmung benötigen. Das gilt auch für immer neue Bilder, die uns mit möglichst spektakulären Motiven überfluten.

Für mich persönlich ist diese Serie auch der Versuch -quasi als Downsizing der Reize- wieder die Ästhetik im Herkömmlichen zu finden. Hierzu lade ich alle Bonner und Nicht-Bonner ein.

Die blauen Türme

Die blauen Lichtkegel auf dem Dach der Bundeskunsthalle sind Bonner Wahrzeichen geworden. An einem sonnigen Tag wirken sie wie drei blaue Wächter.

Bild

Formation

Formation (1 von 1)

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Frühstück

Frühstück

Ein Jahr Fokus Bonn – Die Galerien

Beinahe hätte ich den Geburtstag des eigenen Blogs verpasst. Genau genommen habe ich es auch um eine Woche. Aber er sagt, er nimmt es mir nicht übel. Denn als Geschenk habe ich ihm viele Galerien mitgebracht, von all den Bildern, die er das Jahr hinweg kreuz und quer zeigen musste, wie ich sie ihm gerade zugesteckt hatte. Jetzt neu geordnet und zusammengefasst. Allen, die diese sehr speziellen Ausflüge auch aus der Ferne verfolgt haben, ein herzliches Dankeschön!

(Klick auf das jeweilige Bild für die Galerie)

Urban nature

Urban nature

Bundesnetzagentur

Life & Work – Architektur

Streetwork

Streetwork

Fokus Lokus

Fokus Lokus

Start

Großes Theater

Altbekanntes - neu gesehen

Altbekanntes – neu gesehen

Plätze im Abseits

Plätze im Abseits

Für 5 Minuten – Der Einstieg in die Toiletten-Fotografie

Toiletten V (3 von 5)Oft werde ich gefragt: “Mensch, Christian, wie machst du das?” Und  tatsächlich hält die Kunst der Toiletten-Fotografie so mache Kniffligkeit bereit (hier die komplette Galerie). Blaue Augen, runtergespülte Iphones oder peinliche Verwechslungen sind nur ein paar Nebenwirkungen.

Als Pionier dieses aufstrebendes Trends, einer ganz neuen Sparte der schonungslosen Realfotografie möchte ich Ihnen ein paar wichtige Leitregeln verraten, die einen schmerzlosen und günstigen Einstieg in die Toiletten-Fotografie geben.

Toiletten V (1 von 5)Der richtige Sitzplatz:
Halten Sie die WC-Tür im Auge und zählen, wieviele Leute rein- und rausgehen. Wenn Sie sich nämlich beim Besuch auf Toilette nur mal umschauen, unverrichteter Dinge wieder rausgehen und nach fünf Minuten einen neuen Versuch starten, kann das auffallen. Außerdem ist es immer schlecht, wenn man in der Unterzahl ist.

Vorbereitungen:

Kamera in der Hand halten und den Finger auf dem Auslöser. Jede Sekunde zählt. Jedoch noch nicht den Reißverschluss als Alibi aufmachen. Das kann zu Panik führen. In der Toilette die Lage sondieren. Tür im Blick halten, aber Achtung: Auch aus der Deckung der Kabinen droht Gefahr. Solange man noch kein Klopapier rascheln hört, Ruhe bewahren. Trotzdem Ton vom Smartphone abstellen. Bei einer Spiegelreflex beim Auslösen laut husten.

Toiletten V (1 von 1)Einstellungen:

WCs sind dunkel. Man muss ein ruhiges Händchen haben, denn ein Stativ schafft Aufmerksamkeit und versperrt wichtige Laufwege. Das heißt hohe ISO Zahl und kurze Zeit. Kurz fokussiert und abdrücken, also den Auslöser, meine ich. Das ganze muss in 5 Sekunden gemacht sein. Wer zu lange fokussiert, läuft Gefahr abzubrechen. Und Zurückzucken ist feige.

Höflich sein:

Sollte die Toilette hoch frequentiert sein, muss das Motiv erst freigestellt werden. Ein „Wie lange dauert das denn noch?“ bringt nichts als Verstopfung. Auch am Standbecken läuft dann gar nichts. „Können Sie mal kurz einen Schritt zur Seite gehen?“ ist dagegen freundlich und lösungsorientiert, ohne den Besucher zu unterbrechen.

Objektiv:

Ein monströses Teleobjektiv ist kontraproduktiv. Nicht nur, dass zwangsläufig produzierte Close up‘s  das Thema verfehlen, sondern man kann auch ganz schön damit anecken. Sowohl beim Nebenmann wie auch an engen Türen. Ein Smartphone kann Wunder wirken. Im Notfall kann man sagen, man wolle gerade ein Selfie machen vor den schönen Fliesen. Bei 300mm Brennweite unglaubwürdig.

 Toiletten V (1 von 1)-2
Erwischt werden:

Sollte jemand tatsächlich sehen, wie sie direkt über der Klobrille angestrengt am Smartphone rumfummeln, dann am besten mit ernster Mine auf das Display schauen und mit dem Kopf schütteln, als hätte man gerade eine furchtbar traurige SMS erhalten. Nur nicht im Querformat in Augenhöhe, das könnte misstrauisch machen.

Toiletten V (5 von 5)Achtung: Bei einem Fotoapparat bringt das nichts. Dann hilft nur noch auf das WC Emblem zu zeigen  im gebrochenem Deutsch zu fragen, ob das der Ausgang für Männer sei. Sie wollten ein Bild von der Umgebung machen.

So, das sollte für’s erste für weitgehend verletzungsfreie Fotos reichen. Nach etwas Eingewöhnung Ihrerseits werde ich in ein paar Wochen  die zweite Lektion vorstellen “Unterwasserfotografie – Sanitäre Blickwinkel mit Tiefgang”.

Verschlungen

Rheinmorgen (1 von 1)

Rheingarten

Pachtrückstände und kein Bekenntnis seitens der Stadt. Das geplante Festspielhaus schwebte über dem Rheingarten im Rhythmus der Pachtverträge in Jahresfrist: Der Rheingarten in der Rheinaue ist seit Februar geschlossen. (Klick auf Galerie!)

Rheingarten (2 von 7)

Köln von Bonn

20 -22 Uhr. 30 km.

 

Köln2 (2 von 4)

Köln2 (3 von 4)

Köln2 (4 von 4)

 

Spielfrei

 

 

Das kleine Stückchen Wald

Jeden Morgen, wenn ich mit dem Fahrrad daran vorbeifahre, wird mein Blick magisch angezogen von dem kleinen Fleckchen Erde. Was hat sich getan? Wie bricht sich das Licht durch das Dickicht? Wie fleißig waren die Waldarbeiter ? Verwischen letzte Nebelschwaden den holzigen Boden? Es ist ein kleines Stück Brachland im Kottenforst, dass sich während eines Jahres immer ein wenig verändert hatte. Von abgeholzter Rodefläche über Pflanzen, die sich ihren Weg Bahnen bis zum wiederaufgeforsteten Stück Wald mit noch zarten Bäumchen und das alles im Wechsel der Jahreszeiten. ( 4 Galerien, Klick auf Bild für Großansicht)

September 2014:

Was vorher geschah:

Oktober 2013:

Dezember 2013:

Februar/März 2014:

 

Kleines Fest am Rande

Das Derletalfest. Ein bisschen habe ich mich in dieses kleine Fest verliebt. Nicht nur, dass es in unmittelbarer Nähe ist, sondern die familäre Athmosphäre und der Bezug zu ihren “Machern” schafft viel Heimatgefühl.

Ich kann mich noch gut erinnern, als wir 2007 nach Bonn zuzogen und mit diesem Fest den Stadtteil Hardtberg einen großen Schritt näher kennenlernen durften. Das gilt sowohl für die Leute aus Nachbarschaft, Duisdorf und Umgebung, die sich hier treffen und feiern, wie auch für Vereine und Gruppen. Insbesondere Duisdorf mit seinem lebendigen und gemischten Sozialleben (vom Weinfest ohne einzigen Weinberg über RingerVerein bis zur Hardtberger Kulturnacht)

Die sich nicht nur mit einem Infostand vorstellen, sondern mit kleinen Attraktionen und viel Einsatz das Fest mit Herz und Hand gestalten. Von Bierständen über Waffeln bis Cocktails. Von Darbietungen (Tanzgruppen)  über Performances (Hundestaffel des THW) bis zu Kinderaktivitäten (Bogenschießen der Pfadfinder). Bis zum Finale dann lokale, aber meist überregional bekannte Bands den Abend rocken.

Letztendlich ist es die Summe der kleinen Beiträge, die aus dem kleinen Fest etwas Großes macht. Hier erst um 15:00 Uhr. Klick auf Galerie für Diashow (fotografiert mit Smartphone Sony Xperia Z1 compact).

Das Material hinter der Ausstellung

Fokusbonn Saal+Bild (1 von 1)-2Sie hängen. Über 20 „Fokus Bonn“ Bilder zur Hardtberger Kulturnacht prangen an den Duschkabinen im Bäderstudio Pinsdorf (Bonn- Duisdorf) und warten auf Betrachter am nächsten Samstag, 13.9. Also teilen, verlinken, rebloggen, twittern oder –ich wage es kaum auszusprechen- einfach weitersagen.

Ich habe mich wie letztes Jahr zu „Fokus Hardtberg“ auch dieses Jahr wieder auf die bewährten Materialien und Anbieter verlassen. Ich werde hier von niemandem bezahlt, bin aber so überzeugt, dass ich euch meine Quellen mal vorstellen möchte.

Über Saal digital beauftrage ich in der Regel alle meine Abzüge und Poster, aber auch andere Oberflächen. Nicht nur, dass ich bisher weder in der Abwicklung noch Resultat Ausfälle zu beklagen hatte (außer einem Halterungproblem bei Dibond Drucken, das aber kulant gelöst wurde), so ist Saal auch sehr schnell. In der Regel sind die Abzüge oder Poster gut verpackt am übernächsten Tag da.

Fokusbonn Saal+Bild (1 von 1)Die Bilder habe ich auf Hahnemühle Photo Rag Papier, 308 g, drucken lassen. Nicht ganz billig, aber die matte, fast samtige Oberfläche ist sehr präzise in der Wiedergabe und gleichzeitig edel in der Eigenstruktur, ohne das Bild „zu stören“. Im Format 30 x 40 werden die Drucke nicht gerollt geliefert, auch ein Vorteil, um sie plan hinter das Passepartout zu bekommen, ohne sie aufziehen zu müssen oder an allen Seiten des Passepartouts zu befestigen (was nicht gut wäre, da das Material arbeitet und sich so wölben kann). Ich präsentiere die Bilder nicht hinter Glas, da so viel von der visuellen Kraft des Materials verloren gehen würde.

Die Passepartouts beziehe ich über Passepartout-versand.de. Nicht nur, dass dies deutlich günstiger ist als meine lokalen Quellen, sondern auch die Auswahl (viele Serien-Passepartouts), Qualität (Material und keinerlei Schäden), individuellen Möglichkeiten (Maßanfertigungen) und die Verpackung (Holzkiste) haben mich bisher immer zufrieden gestellt. Mit 10 € Versandkosten und Mengenrabatten lohnt sich eine Bestellung aber erst ab einer bestimmten Menge.

Fokusbonn Saal+Bild (1 von 4)Schließlich kaufe ich die Alu-Wechselrahmen, vor allem in der Menge (30 Stück) über Alutech.de. Auch hier stimmt der Preis und die Qualität, die Gärung liegt 1a auf Stoß (siehe Bild), womit ich bei anderen (Marken!-) Anbietern schon mal Probleme hatte und das gebürstete Aluminium hat keine Unregelmäßigkeiten. Es gibt unterschiedliche Varianten in Form und Farbe. Das Glas ist wählbar über Normalglas, Plexiglas, entspiegelt oder nicht (ich nutze Normalglas, weil ich es ja eh hinter das Bild lege. Entspiegeltes Glas ist bei Passepartout nicht zu empfehlen wegen der Lichtstreuung). Die Holzrückseite ist stabil und dick und die Halterungen einfach zu befestigen. Auch hier macht aber ein Einzelauftrag preislich wenig Sinn durch die Versandkosten von 10 €.

Fokusbonn Saal+Bild (4 von 4)Passend zur Ausstellung „Fokus Bonn“ habe ich ein Fotobuch über Saal digital angefertigt mit 32 Bildern (Format 28 x 28 cm). Das ist auch nicht ganz billig, doch die Qualität überzeugt. Manchmal muss man hier auf Aktionen warten.Fokusbonn Saal+Bild (3 von 4)

Die Seiten werden belichtet und nicht gedruckt, behalten somit mehr Brillanz. Die Seiten sind quasi doppelseitig verbundene Fotoabzüge und damit sehr stark. Diese sind in matt und glänzend bestellbar, wobei glänzend noch brillianter ist, aber auch deutlich anfälliger für Fingerabdrücke, was bei Büchern ein echtes Kriterium ist. Ich nehme immer matt.

Fokusbonn Saal+Bild (2 von 4)Besonders interessant ist die Panorama Bindung, wodurch auch Fotos über zwei Seiten möglich sind. Wo sonst die normale Buchbindung ein planes Bild verhindert und man in die gewölbte „Ritze“ gucken muss, ist hier nur ein leichter Knick zu erkennen. Somit konnte ich einzelne Bilder in dem Buch im Format 28 x 65 cm drucken lassen, was einen ganz anderen Eindruck bei aufgeschlagenem Buch verschafft.

Genug der Schwärmerei! Kommt einfach vorbei und schaut sie an. So kann man sich vielleicht mal persönlich kennenlernen.

Wenns nicht klappt: Die Bilder hängen von heute  bis zum 20.9!

Für 5 Minuten IV

Ich war wieder unterwegs für euch (hier, hier und hier ja auch schon). Habe extra viel getrunken, um die Plätze Bonns aufsuchen zu können, die so widersprüchlich sind wie keine andere: Man will nicht hin, aber verspürt einen unbändigen Drang nach ihnen.

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Einstimmung am Rhein

Rhein (3 von 3)

Galerie

Sunday special: Hardtberger Kulturnacht 2014

Ray Catcher:

Die Vorbereitungen zum 13. September (“Fokus Bonn” bei der Hardtberger Kulturnacht) gehen in die heiße Phase. Die Bilder werden gedruckt, das dazugehörige Buch wurde es schon. Das ist schon immer so eine Mischung zwischen Vorfreude und Unbehagen den Knopf für einen doch für den Geldbeutel empfindlichen Online-Auftrag (Saal digital) zu senden. Format richtig für das Passepartout gemessen? Einstellungen auch auf Papier kompatibel? Nichts übersehen? Ist das wirklich die richtige Auswahl? Aber ich will es so!

Ursprünglich veröffentlicht auf PABUCA:

Event tip for an exhibition in Germany, so just in german (6 pictures):

Die Hardtberger Kulturnacht am Samstag, 13. September 2014 (ab 18 Uhr) ist ein gleichermaßen anregender wie entspannender Anlass, bei dem sich zahlreiche Künstler von Dichtern, Malern und Musikern in den Geschäften und Gastronomiebetrieben mitten in Bonn Duisdorf vorstellen können. Ein lokaler, kultureller Treffpunkt gemischt mit Kulinarischem und Kölsch. Inzwischen die 7. Ausgabe. Und ich kann dazu meinen Beitrag leisten:

Fokus Bonn (2 von 3)

Rheinpromenade

Wie letztes Jahr mit dem Motto “Fokus Hardtberg” (übrigens auch ab 21.10. in der VR Bank Duisdorf) habe ich dieses Jahr wieder das Vergnügen im ungewöhnlichen aber irgendwie charmanten Ambiente zwischen Duschkabinen einige meiner Fotos auszustellen (Bäderstudio Pinsdorf). Ich hoffe, bei einem Glas Prosecco wieder so viele Leute zu treffen, die sich für Bonn abseits der Postkartenromantik interessieren.

Das Motto dieses Jahr: “Fokus Bonn”

Wenn ich Orte in Bonn aufsuche, die sonst nur als triviale…

Original ansehen noch 289 Wörter

Stationen

Bonn besitzt nicht viele U-Bahn Stationen, nur ein paar vom Hauptbahnhof bis zur Museumsmeile und eine in Beuel. Und alle sind funktionelle Relikte des alten Schlags, vielleicht noch etwas aufgehübscht im Stil der Siebziger und Achziger. Dennoch vermitteln sie ihren eigenen Charakter im Zusammenspiel mit dem Licht. (Kein Bild ist coloriert, nur im Kontrast stark bearbeitet.)

An die Sonne

WCCB

WCCB von der Kennedybrücke

An die Sonne

Oh Sonne, was kann ich dafür,
dass ich hier wohn’ nicht artgerecht,
die falsche Zone, Wetter schlecht,
gemäßigt, fern der Côte d’Azur?

Warum wurde ich Sonnensohn
in dieses Land nur strafversetzt?
Ich bin und bleibe, tief verletzt,
ein Irrtum der Evolution.

Für Liegestühle, Meeresbad
und Grillbesteck fühl’ ich nun mal
mich anatomisch ideal:
Was soll ich hier bei achtzehn Grad?

Oh Sonne, ich vermiss’ dich so,
ach komm’, doch halt’ die Nächte kühl,
zum Wochenende, nicht so schwül,
und bitte sonst nach dem Büro.

CG

 

Der Bonner Münster und seine Gesten

Nun, eigentlich ist der Bonner Münster eine Kirche wie jede andere, nur eben ein bisschen größer und mit mehr drin. Das klingt jetzt nicht gerade ehrfürchtig, aber öffnet nach dem Oh und Ah zur Größe (auch wenn noch klein im Vergleich zu anderen Städten) den Blick für das Detail. Und es überrascht, welche unterschiedliche Gesten man erkennt, wenn man den Fokus nur auf die Hände in dieser Kirche legt. Eine spannende Entdeckungsreise. Ich habe allerdings kapituliert, nachdem ich versucht hatte, Hände in Taschen oder beim Jucken oder so zu finden. Oder einfach mal Hände, die nur dumm rumhängen. (Klick auf Mosaik für Großansicht)

Bild

Schattengang

Summer (1 von 1)

Für 5 Minuten III

Nach Teil 1 und 2 nun der dritte Stuhlgang. Also die würzige Luft atmen, dem Gurgeln des Wassers lauschen und gemütlich hinsetzen!

Die Kennedybrücke

Die Kennedybrücke ist eine der drei Rheinbrücken in Bonn. Sie verbindet innerstädtisch die linke mit der rechten Rheinseite (Beuel). Und sie ist…voll. Vor allem, wenn eine der anderen saniert wird. Ein Gang von Osten nach Westen:

Trödler

Der Flohmarkt in den Rheinauen.

Rheinaue (1 von 2)

Nirgends prallen Angebot und Nachfrage so geballt und gleichzeitig so zerhackt in die unterschiedlichesten Bedürfnisse aufeinander.

Rheinaue (2 von 2)

 

 

Public Viewing Bonn Duisdorf

Der TKSV ist ein Beispiel für Duisdorfs recht gut funktionierendes Vereinsleben. Jedes Spiel Deutschlands wird in der Schmitthalle, einer kleine, etwas in die Jahre gekommenen Mehrzweckhalle, übertragen. Und nur den fleißigen Händen vieler Ehrenamtlicher ist es zu verdanken, dass zu moderaten Preisen, Bier, Cola und Bratwurst angeboten werden können. Eine wohltuende Alternative zum extremen Rummel an anderen zentralen Plätzen, mit Bier für 3 € und drei Dixiklos, wenn man denn mal rankommt.

Die Brücken am Damm

Zweiter Teil nach der Vorstellung des Konrad Adenauer Damms. Nur wenige Ampeln und ein paar Unterführungen, aber vor allem sechs Brücken verbinden den Brüser Berg (ehemalige Siedlung vieler Beamter, als Bonn noch Bundeshauptstadt war) sowie Medinghoven, das sich mit seinen mehrstöckigen Wohnklötzen etwas zum Auffangbecken entwickelt, mit Duisdorf und seiner beschaulichen Fußgängerzone, regem Vereinsleben und boomenden Einfamilienhäusern mit Grundstückspreisen von 500 € pro Quadratmetern.

Die Brücken wirken wie brüchige Nahtstellen, die hoffentlich noch lange die beiden Stadtteile zusammenhalten.

Der Damm

Der Konrad-Adenauer Damm fließt wie ein Strom durch Hardtberg und trennt das beschaulich bürgerliche Duisdorf im Dunstkreis unterschiedlicher Ministerien vom Brüser Berg und Medinghoven, das durch Fehlpolitik teilweise in das soziale Abseits rutscht. Mittendrin diese vierspurige Straße, die niemals überlastet ist, aber immer befahren genug, dass er nicht ohne Brücke überquert werden kann.

Bild

1:0

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Sommerlaune

Ohne dass ich hetze, flitze,
läuft der Saft in meine Ritze.
Bleibe kleben, wenn ich sitze.
Weil ich schwitze, schwitze, schwitze.

„Einen Tag lang, auch bei Hitze!“
Mieses Deo, machst du Witze?
Eine Stunde wär’ schon spitze.
Denn ich schwitze, schwitze, schwitze.

Wo sind Hagel, Donner, Blitze?
Wolkenbruch! Mensch Himmel, spritze!
Schauerchen? Paar kleine, klitze?
Nein, ich schwitze, schwitze, schwitze.

CG

Sommer (1 von 1)

Bonn Triathlon 2014 (II)

Nach der ersten Disziplin in Teil I hier der zweit und vor allem dritte Teil der Tortour. To be continued…

 

Bonn Triathlon 2014 (I)

Es ist eines DER sportlichen Events in Bonn. Der Bonn Triathlon. Aber was bin ich glücklich, dass ich mich bei 30 Grad auf die langsame Bewegung des Auslöser Drückens und das anschließende Kölsch konzentrieren konnte. Hochachtung vor der Leistung jeden Teilnehmers. Hier Teil eins mit dem Start von zwei Rheinfähren für 3,8 km Schwimmen im Rhein. To be continued…

 

Kontraste

Man geht vorbei, man geht zurück, und erst im Ausschnitt offenbart sich die Szene.

Widerspruch (2 von 2)

Widerspruch (1 von 2)

 

 

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Break

break (1 von 1)

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Work Life Balance

Work Life Balance

Tot oder lebendig

Der Flohmarkt in den Rheinauen (einer der größten Deutschlands) ist ein Mekka für Fotografen. Selten stehen solche Extreme nebeneinander, die heilige Maria neben Superman, der Porzellan-Elefant neben der Lava-Lampe. Totes wird wieder lebendig.

Geschmack spielt hier keine Rolle. Wie ein Treffpunkt von Skullitäten, die ihre Auferstehung feiern oder das letzte Mal das Tageslicht sehen.

Doch gerade die Zwischenwelt von ehemals Lebendigen oder was vor nicht allzulanger Zeit noch liebkost wurde und sich jetzt im Überlebenskampf anpreisen muss, hat so etwas Untotes, bei dem ich nie weiß, ob ich es äthetisch, lustig oder gruselig finde. Auf jeden Fall aber faszinierend. (Klick auf ein Bild für die Diashow, als Galerie etwas konfus)

Für 5 Minuten II

Liebe auf der Toilette, Royale Geschäfte in Purpur, Discostrullen im Rathaus, Klassisches um die Ecke pinkeln, Deutsch-gediegene Sitzungen im Irish Pub oder Wasserspülungen im Wald. Die Orte, wo man mal richtig loslassen kann, sind vielfältig. (Teil I hier)

Bilder mit einem Freund

Eigentlich sind es nur ein paar Bilder einer gemeinsamen Fototour durch Bonn. Eigentlich nichts Besonderes. Eigentlich zwei chillige Tage, wie wir beide sie schon öfter verbracht haben. Aber diese Vertrautheit, das Normale, Unaufgesetzte macht sie so besonders, dass selbst solch Wochenenden haften bleiben, wie wir sie in den 25 Jahren Freundschaft schon so oft erlebt haben. So werden auch diese Bilder hier immer, wenn ich sie sehe, verbunden sein mit dir, mein Freund.

PABUCA Outtakes: Homes

Im Rahmen von PABUCA Homes habe ich mich etwas  in Häuser Bonns hineingefühlt. Zugegeben, ein bisschen paranoid ist es ja, aber irgendwie flüstert jedes Haus eine Botschaft zu seinen Bewohnern. Ob schützender Mantel oder selbsterschaffenes Monster, bemutternd oder abgründig. Welche Botschaft passt zu welchem Haus?

Versuch’s selbst. Ordne die Botschaften zu:

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Museumsflächen

Mit Markus on Tour. Das Kunstmuseum Bonn ist da Pflicht.

PABUCA Outtakes: Lines

Die Stadt (plus Umland)  ist ein Eldorado für Linien: Dicke, dünne, wichtige, unwichtige, krumme, gerade, gebaute, natürliche, steinernde, stählernde, flüchtende, rechtwinklige, gemalte und und und. Fast alle haben einen Zweck, mindestens aber sind sie Nebeneffekt einer Absicht. So habe ich lange überlegt, was denn so meine “Lieblingslinien” für das Pabuca Thema “Lines” sind. Was ist die Bonner Linie? Die eine ist hübscher, die andere grafischer, die dritte vielleicht spektakulärer, aber eigentlich sind alles einfach … Linien… (hier mein Versusch, sie zum Leben zu erwecken)

 

 

Präsentiert zur Wiedergeburt

(3 Bilder) Der Flohmarkt in der Rheinaue in Bonn ist einer der größten Deutschlands. Für Verkäufer wie Käufer ein Schlaraffenland, man muss nur gut feilschen. Für die Dinge, die wahrscheinlich jahrelang ihr Dasein in dunklen Ecken fristen mussten oder kurz nach ihrer  Ausmusterung einen plötzlichen Tod starben, die Chance zur Wiedergeburt. Also: zeigt euch!

Flohmarkt (1 von 5)

Flohmarkt (3 von 5)

Flohmarkt (5 von 5)

Stadthaus II

Stadthaus, 2. Teil. Ich bekam die Nummer T43. Und irgendwie kamen mir alle Menschen, die an den Fassaden vorbeihuschten oder warteten vor wie Nummern. Oder ehemalige.

Stadthaus I

Neue Nummernschilder. Eine halbe Stunde warten. Handykamera. Am Stadthaus Bonn sieht man, woher Bonn kommt. Das stadtgewordene Behördentum.

Für 5 Minuten

Toiletten werden unterschätzt. Ein Muss, kein Wollen. Maximal 5 Minuten, alles andere wird kritisch. Draußen warten die anderen. Nicht länger als nötig. Ein Blick in den Spiegel. Aber dennoch ein kurzer Moment der Stille. Und weiter geht’s…

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Der Rhein von oben

Lines (1 von 4)

Arithmeum Bonn

Das Arithmeum in Bonn (hier auch bei PABUCA zum Thema “Exhibition”) zeigt Rechenmaschinen über die Jahrtausende von Knüpfseilen über Tische mit Räderwerken, Rechenschiebern sowie feinmechanische Tüfteleien bishin zu elektrisch gesteuerten Maschinen und schließlich Großcomputern.

Das Spiel der Algorithmen werden viele nicht verstehen können, mich eingeschlossen, jedoch der Erfindergeist, das sensible Spiel mit den Zahlen und die Umsetzung in so komplexe  Werke versprüht eine Ästetik, der man sich nicht entziehen kann. Erst Recht wenn man, wie ich, mit Makro entdecken kann, mit welchen Griffen manche der guten Teile genutzt wurden, erkennt man das Leben in ihnen.

Hier nach Klick zur Diashow weitgehend chronologisch geordnet.

100 Meter Bahn

8:00 Uhr, Probsthof, Gleise

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